Textil+Mode appelliert an Politik

Der Gesamtverband Textil+Mode appelliert an die deutsche Politik: Vor Beginn der Techtextil in Frankfurt am Main macht Verbandspräsidentin Ingeborg Neumann klar, dass die deutschen Mittelständler die richtigen politischen Rahmenbedingungen brauchen, um weiterhin erfolgreich im internationalen Wettbewerb zu bestehen:

Verbandspräsidentin Ingeborg Neumann. - Textil+Mode
 
"Unsere Unternehmen wissen, dass Innovationen der Stoff sind, aus dem die Zukunft ist. Multifunktionale und intelligente Produkte und Verfahren sichern der deutschen Textilindustrie die weltweite Innovationsführerschaft im Bereich der technischen Textilien", betont die Verbandspräsidentin.
 
Der Mittelstand sei global aufgestellt und im Wettbewerb. Die Bundesregierung habe sich in den vergangenen Jahren zu sehr auf die gute Konjunktur verlassen und viel zu wenig in Infrastruktur und in Zukunftstechnologien, wie die Digitalisierung und KI investiert.

"Hier brauchen wir als Unternehmer die nötigen Investitionsspielräume, die uns aber durch Mehrbelastungen etwa durch die enormen Energiekosten genommen werden. Die Bundesregierung muss deshalb jetzt für Entlastungen und weniger Bürokratie sorgen", so Neumann. 
 
Der Messestand vom Gesamtverband Textil+Mode befindet sich im Foyer der Halle 4.1 am Stand FOY16.
 
Dort will der Gesamtverband über die Branche informieren und auch Start-ups wie u.a. Equil aus Ulm oder Ghost aus Berlin empfangen. 

Equil haben ein Sensor-integriertes T-Shirts zum Tracken der Schulterposition am Bildschirmarbeitsplatz entwickelt, Ghost einen smarten Handschuh, der es Menschen mit Nervenschäden in der Hand ermöglicht, wieder etwas in ihren Händen zu fühlen.
 

Copyright © 2019 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.

TextilMode - VerschiedenesBranche
NEWSLETTER ABONNIEREN