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Veröffentlicht am
15.07.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Textil+Mode kritisiert Pläne zu Lieferkettengesetz deutlich

Veröffentlicht am
15.07.2020

Gegenwind: Die Verbände der deutschen Mode- und Textilindustrie befürchten angesichts des am Dienstag, 14. Juli, von der Bundesregierung angekündigten Lieferkettengesetzes ein hohes Maß an Wettbewerbsverzerrung. Damit gehe aus Sicht des Gesamtverbandes Textil+Mode gehe "eine beispiellose Kampagne gegen die deutsche Wirtschaft in eine weitere Runde".

Dr. Uwe Mazura sieht in dem geplanten Lieferkettengesetz ein hohes Maß an Wettbewerbsverzerrung gegeben. - textil+mode


Das Monitoring zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und der sogenannte Befragungsprozess seien von Anfang an nicht ergebnisoffen, sondern darauf angelegt gewesen, ein Lieferkettengesetz auszulösen.

"Wer von Fairness in Lieferketten redet, sollte auch fair mit seiner eigenen Wirtschaft umgehen. Stattdessen planen die Minister ein wettbewerbsverzerrendes, mittelstandsfeindliches Gesetz, das unsere Unternehmen belastet, ohne die wirklichen Problemursachen zu lösen", kommentiert Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes, die Regierungsentscheidung.

Die Entscheidung der Bundesregierung sei ein schwerer Schlag ins Gesicht der deutschen Wirtschaft. "Die Unternehmen der deutschen Textil- und Modeindustrie arbeiten nach weltweit höchsten Umwelt- und Sozialstandards. Sie jetzt entlang globaler Lieferketten in die Haftung für Dritte zu nehmen, bedeutet eine extreme Wettbewerbsverzerrung zum erheblichen Nachteil des deutschen Mittelstands", so Mazura. 

Auf dem Höhepunkt des Corona-Lockdown hätten deutsche Mittelständler in der Textil- und Modeindustrie zu ihrem Wort gestanden und haben sich für ihre Geschäftspartner und Beschäftigten in Schwellen- und Entwicklungsländern eingesetzt und gemeinsame Lösungen zur Überwindung der Krise gefunden, so Mazura weiter.

"Das zeigt ganz praktisch, wie Familienunternehmer und Mittelständler jeden Tag Verantwortung übernehmen. Das haben zahlreiche Unternehmer auch im Kampf gegen die Covid 19-Pandemie unter Beweis gestellt, als es um eine heimische Produktion von Masken und anderer Schutzausrüstung ging. Statt einer längst fälligen Wertschätzung und einer stärkeren Förderung des Mittelstandes werden ausgerechnet diese Unternehmen durch die Ankündigung eines Lieferketten-gesetzes in ihrer Wettbewerbsfähigkeit geschwächt", macht Mazura deutlich. 

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