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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.05.2019
Lesedauer
2 Minuten
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The Kooples: Grünes Licht der Wettbewerbsbehörde für die Übernahme durch Maus Frères

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.05.2019

Die vor genau zwei Monaten angekündigte Aufnahme von Exklusivverhandlungen zwischen der Schweizer Gruppe Maus Frères (Lacoste, Aigle, Gant) und den derzeitigen Eigentümern von The Kooples für einen Verkauf des Pariser Modelabels ist auf einem guten Weg. Am Montag, den 20. Mai, hat die französische Wettbewerbsbehörde ihre Zustimmung zu dieser Übernahme erteilt.

Die Brüder Elicha – Gründer und Aktionäre der Marke The Kooples, neben dem LBO France Fonds - Facebook The Kooples


Nach dieser Freigabe dürfte es nur noch wenige Wochen dauern, bis The Kooples effektiv in das Portfolio von Maus Frères integriert wird. Dies soll vor Ende des ersten Halbjahres bekannt gegeben werden. Es wird erwartet, dass die Schweizer Gruppe 100 % der Anteile übernimmt, die sich derzeit zu 80 % im Besitz der Gründerfamilie Elicha und zu 20 % im Besitz von LBO France befinden.

Die unabhängige Verwaltungsbehörde war mit dem Akquisitionsprojekt betraut worden, das am 17. April geprüft werden sollte. In ihrem Bericht stellt sie fest, dass die "The Kooples Group ein Familienunternehmen nach belgischem Recht (sic) ist, das hauptsächlich im Einzelhandel mit Kleidung und Schuhen über die Marke The Kooples tätig ist. Die The Kooples Group ist in 14 Ländern vertreten (Frankreich, Belgien, Schweiz, Deutschland, USA, Spanien, Irland, Großbritannien, Dänemark, Asien-Pazifik, Kanada, Niederlande, Luxemburg und Italien). Im Jahr 2018 erzielte sie einen geschätzten Umsatz von rund 227 Millionen Euro."

Im Vergleich zum Konsolidierungskreis der Maus Frères-Gruppe, "im Einzelhandel mit Bekleidung und Schuhen, über die Marken Lacoste, Aigle und Gant weltweit sowie im Vertrieb von Baumarktprodukten in der Schweiz", kommt sie zu dem Schluss, dass "der Zusammenschluss den Wettbewerb nicht beeinträchtigen dürfte".

Für den Fall, dass die verschiedenen Marken im Portfolio der Gruppe in denselben Einzugsgebieten tätig sind, stellte die Behörde fest, "dass die Verbraucher in jedem dieser Bereiche weiterhin von alternativen Angeboten profitieren werden, die den Marken der Parteien in Bezug auf Preis und kommerzielle Positionierung (Sortiment) entsprechen. Diese konkurrierenden Geschäfte sind nach wie vor in ausreichender Zahl vorhanden, um das neue Unternehmen nicht zu veranlassen, den Preis der verkauften Artikel zu erhöhen oder die Qualität der in seinen Geschäften erbrachten Dienstleistungen zu verschlechtern. Die Behörde hat daher diesen Erwerb ohne Auflagen genehmigt", heißt es in der Ankündigung.

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