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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
17.02.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Thierry Le Guénic übernimmt Paule Ka

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
17.02.2021

Paule Ka hat einen neuen Inhaber. Nach einem missglückten Übernahmeversuch im vergangenen Jahr befand sich das Unternehmen seit Oktober im gerichtlichen Sanierungsverfahren. Das 1987 von Serge Cajfinger gegründete Modelabel hofft unter der Führung von Thierry Le Guénic auf einen neuen Auftrieb, wie FashionNetwork.com in Erfahrung bringen konnte. Am 16. Februar segnete das Handelsgericht Paris das Übernahmeangebot des Unternehmers ab. Im vergangenen Herbst hat Le Guénic bereits das Bekleidungslabel Burton of London und die Möbel- und Deko-Kette Habitat übernommen.


Paule Ka bietet Pariser Eleganz und Weiblichkeit - Paule Ka/Facebook


Thierry Le Guénic übernimmt die Marke, zwei von 15 Verkaufsstellen (in Paris und in Lyon) und die Geschäftstätigkeit in Kaufhäusern und im Großhandel. Weiter werden 42 der 106 Angestellten übernommen, 64 Stellen müssen abgebaut werden. Die Geschäftsbereiche werden an Burton Capital übertragen, das im vergangenen Oktober von Thierry Le Guénic gegründet wurde, um Burton of London vom Omnium-Konzern zu übernehmen. Mit der Ergänzung um Paule Ka dürfte unter Le Guénics Führung ein neuer Bekleidungskonzern entstehen.

Insgesamt wurden beim Handelsgericht zwei Angebote eingereicht. Das zweite stammte von einer Investorengruppe unter Jean-Michel Terrien (Geschäftsführer von Paule Ka seit dem vergangenen Sommer), Stéphane Collaert und Laurent Portella (Geschäftsführer von San Marina), mit der Unterstützung des Logistikkonzerns SIG. Interessant ist, dass Stéphane Collaert und Thierry Le Guénic bei anderen Übernahmeprojekten im Jahr 2019 gemeinsam auftraten, so beispielsweise bei Chevignon, Maison Lejaby, San Marina und Cosmoparis. Sie sind auch weiterhin gemeinsam am Kapital dieser Unternehmen beteiligt, doch die Verwaltung der Marken scheint zwischen den beiden Partnern aufgeteilt worden zu sein. Ob dies auf eine bevorstehende Ausgliederung der Beteiligungen hindeutet?


Paule Ka stellte die neue Frühjahr-/Sommerkollektion 2021 online


Paule Ka wechselt somit zum zweiten Mal in einem Jahr den Besitzer. Das Unternehmen befand sich seit 2017 in den Händen von Xavier Marie (Marco Polo-Gruppe), der Anfang 2020 seine Absicht bekannt machte, Paule Ka nach "zwei sehr schwierigen Geschäftsjahren" zu verkaufen. Trotz einer Verjüngung des Angebots war es ihm nicht gelungen, den Konzern zu sanieren. Dieser schrieb weiterhin rote Zahlen, nicht zuletzt aufgrund der Streikwelle und der Gelbwesten-Protestbewegung 2019.

Im vergangenen Juni kam Paule Ka kurz in die Obhut der Schweizer Rodexia-Gruppe unter der Führung des Geschäftsmannes Matthias Thoma. Die von Thoma versprochenen Beträge (insbesondere eine Sofortzahlung von EUR 5 Millionen) wurden jedoch nie überwiesen und die Corona-Krise setzte der angeschlagenen Marke schwer zu. Am 27. Oktober 2020 wurde ein gerichtliches Sanierungsverfahren eröffnet.

Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete Paule Ka einen Umsatz von EUR  39,4 Millionen. Die Bilanz für 2020 fiel für die Damenmodemarke deutlich schlechter aus, die Geschäftstätigkeit schrumpfte um 41 Prozent auf EUR 21,2 Millionen. Dazu gesellte sich ein kolossaler Verlust von EUR 11,7 Millionen.

Um der Marke neue Impulse zu verleihen, will Thiery Le Guénic die Positionierung im erschwinglichen Luxusbereich stärken und sich vermehrt an französische und asiatische Kundinnen richten. Darüber hinaus soll ein auf umweltfreundliche Stoffe gestütztes Angebot erarbeitet werden. An der Zeremonie-Kollektion will Le Guénic festhalten.

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