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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
08.11.2021
Lesedauer
2 Minuten
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Tiffany und Supreme kündigen Kollaboration in den sozialen Medien an

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
08.11.2021

Tiffany und Supreme haben ihre Fans mit übereinstimmenden Postings auf ihren Instagram-Accounts, die eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Juwelierriesen und dem Streetwear-Label ankündigen, neugierig gemacht.

Photo: Tiffany & Co x Supreme


Beide Marken posteten 20-Sekunden-Videos, die einen aus einem hohen Winkel aufgenommenen, nachdenklichen jungen Mann – den Fahrer des Supreme San Pablo Teams – mit einem Spinnentattoo auf dem Arm und in einem einfachen weißen T-Shirt und einer Perlenkette zeigen.
 
"Please return to Supreme New York 925" steht auf der an der Halskette befestigten unechten militärischen Erkennungsmarke, was sich auf den prozentualen Anteil des von dem Juwelier verwendeten amerikanischen Sterlingsilbers bezieht.

Trockenes Rauschen begleitet das Video, das am Wochenende auf dem Instagram-Account des New Yorker Juweliers Tiffanyandco und dem von der Skateboard-Kultur beeinflussten Label-Account Supremenewyork erschien. Keine der beiden Marken hat sich bisher dazu geäußert, sondern lediglich Bilder von zwei Kettengliedern gepostet.

Photo: Tiffany & Co x Supreme


Die Schmuckmarke hat den ganzen Herbst über bereits kräftig die Werbetrommel mit Influencern gerührt. In den letzten Postings war Hailey Bieber mit Diamant- und Smaragdarmbändern und -ringen zu sehen. Kim Kardashian wurde im Rahmen der jährlichen Innovator Awards des Wall Street Journal, bei dem der TV-Star anwesend war, mit einem Armband mit mehr als 14 Karat, einem Ring mit mehr als 7 Karat und Ohrringen mit mehr als 4 Karat ausgestattet.

Die globale Kampagne mit Beyoncé und Jay Z ist unterdessen sowohl auf dem Time Square als auch gefühlt überall im Internet zu sehen.
 
Ein Supreme-Follower kommentierte etwas ironisch: "Bitte sag mir, dass es eine Halskette ist und kein NFT". Während ein Fan von Tiffany schwärmte: "Das ist die Zusammenarbeit, auf die wir gewartet haben!"
 
Bemerkenswert ist, dass Supreme trotz seines relativ jungen Alters – es wurde 1994 gegründet – mehr Follower hat als Tiffany, das 1837 eingeführt wurde. Die Downtown-Marke liegt mit 13,3 Millionen zu 12,7 Millionen vor der noblen Uptown-Luxusmarke.

Photo: Tiffany & Co x Supreme


Der Zusammenschluss mit Supreme ist der jüngste Schachzug des Tiffany Vorsitzenden Michael Burke und von Alexandre Arnault, dem Spross der französischen Familie, die LVMH kontrolliert und Tiffany im vergangenen Jahr übernommen hat. Arnault, der bei Tiffany für Produkt und Kommunikation zuständig ist, war bereits eine Zusammenarbeit zwischen Supreme und Rimowa eingegangen, als er noch CEO des deutschen Gepäckherstellers war. Als CEO von Louis Vuitton erfand Burke das Paradigma der Zusammenarbeit mit Vuitton neu und trug dazu bei, die gesamte Luxus-Streetwear-Bewegung in Gang zu setzen.
 
Abgesehen von Vuitton waren die bisherigen Partnerschaften von Supreme mit Unternehmen wie Nike, Lacoste, Timberland und Vans relativ gewöhnlich.

  
 

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