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Tod's steht 2019 'schwierigen' Erwartungen gegenüber

Von
Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 10.05.2019
Lesedauer
access_time 2 Minuten
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Am Donnerstag veröffentlichte Tod's die Ergebnisse für das erste Quartal 2019. Der 4,3-prozentige Rückgang könnte zu Schwierigkeiten führen, die Jahresprognosen für das gesamte Jahr zu erreichen, so ein Topmanager.


Tod's - Herbst/Winter 2019 - Womenswear - Milan - © PixelFormula


"Im Hinblick auf die aktuelle Ertrags- und Finanzlage erachten wir den aktuellen Analystenkonsens als schwierig", erklärte Finanzchef Emilio Macellari an einer Telefonkonferenz. Er verwies auf die schwache Umsatzentwicklung im Großhandel und im Einzelhandel im ersten Quartal des Jahres.

Das für seine Gommino-Schuhe bekannte Schuh- und Lederwarenunternehmen verpasste in den vergangenen Jahren wiederholt die Erwartungen der Analysten und versucht mit Mühe, seine Marken zu verjüngen.

Im ersten Quartal 2019 sank der Umsatz von Tod's um 4,3 Prozent auf EUR 216 Millionen, was leicht unter den durchschnittlichen Analysten-Schätzungen von Reuters von EUR 221 Millionen liegt.

Unter Ausschluss von Währungsschwankungen ergab sich im ersten Quartal ein Minus von 2,5 Prozent. Emilio Macellari wies darauf hin, dass sich die Entwicklung für die Monate April und Mai ähnlich abzeichne.

Im Einzelhandel ergab sich währungsbereinigt ein Anstieg um 9 Prozent, getragen durch die jüngste Übernahme des Onlinehandelsgeschäfts Italiantouch.

Doch im Großhandel erwirtschaftete das Unternehmen im Jahresvergleich ein Minus von 22 Prozent, unter anderem durch den Verlust von Italiantouch als Kunde.

Tod's interpretierte den Umsatzanstieg im eigenen Ladennetzwerk als Bestätigung der aktuellen Strategie. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf den digitalen Kanal und eine höhere Frequenz bei den Kollektionen und Collaborations.

"Wir glauben, dass wird die richtige Strategie haben und wir deren Umsetzung beschleunigen müssen, um die erwarteten Ergebnisse zu erzielen", so CEO Diego Della Valle.
 

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