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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
17.09.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Tom Ford schließt New York Fashion Week mit geballter Flower Power-Eleganz

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
17.09.2020

Zum krönenden Abschluss einer von Weltflucht und Optimismus geprägten Fashion Week griff Tom Ford mehr als alle anderen Designer, die in der Pandemie nach sinnstiftenden Elementen suchten, auf glücklichere Zeiten zurück. Mit seiner Abschlussveranstaltung am Mittwochabend bot Ford eine Ode an die Überschwänglichkeit der 70er und eine elegante Neuinterpretation der Flower Power.


Tom Ford Frühjahr/Sommer 2021 – Mit freundlicher Genehmigung von Tom Ford - Tom Ford


Für Tom Ford schien während des Lockdowns "der reine Gedanke daran, eine Kollektion zu entwerfen, frivol, da so viele wichtige und beunruhigende Dinge vor sich gingen. Unsere Stores waren alle geschlossen und die Mode an und für sich war ein Sinnbild der Extravaganz. Es war schwierig, sich zu konzentrieren, zu fokussieren und Inspiration zu finden".

Ford erinnerte sich zurück an die guten alten Zeiten zwischen dem Aufkommen der Anti-Baby-Pille und dem Beginn der Aids-Epidemie 1981, "als das Leben unbeschwerter schien". Er brachte Anspielungen auf ikonische Models wie Donna Jordon und Pat Cleveland ein, wobei sich herausstellte, dass Ford letztere einst fotografiert hatte. "Ihre Energie war berauschend. Der Shoot war um 2 Uhr morgens beendet, doch brauchte ich mehrere Stunden, um einschlafen zu können. Ich hatte das Gefühl, die ganze Nacht Kokain gezogen zu haben, obwohl ich schon Jahre zuvor damit aufgehört hatte. Pat ist eine Inspiration. Ihre Energie ist eine Inspiration. Sie ist fröhlich und inspirierend".

Daraus entstand eine geballte Ladung Flower Power, mit Photoshop-Blumen auf Seidenblusen, tief eingeschnittenen Hemden und Hosen sowie mächtigen Zebra-, Geparden- oder Leopardenprint-Tops für Ladies, die auf Spaß aus sind. Die wenigen Unifarben, die Tom einsetzte, waren Violett-, Electric Blue- und Pinktöne. Mit dem dekadenten Glamour von Antonio Lopez' Illustrationen und dessen Obsession mit dem amerikanischen Stadt- und Partyleben gelang es Ford in seinem Look Book, die Models in Bewegung und mit Gefühlen einzufangen, allesamt mit bezauberndem Lächeln und leuchtendem Make-Up.


Tom Ford Frühjahr/Sommer 2021 – Mit freundlicher Genehmigung von Tom Ford - Tom Ford



Als seine Showrooms in Italien und Los Angeles im Frühjahr geschlossen werden mussten, fand Ford in Los Angeles Unterschlupf. Wobei er in der ganzen Zeit, wie er selbst zugab, dieselbe schmutzige Jeans und ein Denim-Hemd trug.

"Ich denke, wir verspürten alle eine globale Depression (sowohl finanziell als auch psychologisch), die sich intensivierte. Ich überlegte mir, die Saison ganz ausfallen zu lassen … Ich dachte ehrlich, dass die Mode einfach ein Jahr Winterschlaf halten sollte", so der texanische Designer. Nur langsam lud er wieder enge Freunde zum gemeinsamen Abendessen ein, unter strikter Anwendung der Social-Distancing-Regeln. Er war überrascht, dass seine männlichen Freunde sich die Mühe gemacht hatten, "tatsächlich die Haare zu waschen" und dass weibliche Bekannte sich elegant angezogen hatten. Daraufhin entwarf Ford verschiedene Abend-Kaftane in gestreiften vulkanischen Farben. Für ein Pool-Mittagessen in Kalifornien zeigte er großartige Tie-Dye-Wraps, die Janis Joplin entzückt hätten.

Ford kleidete die Herren passend zu den weiblichen Models, mit derselben Mischung aus Raubkatzen- und Blumenprints, dazu eine Reihe von Disco Dragon-Anzügen und ein paar sehr elegante Lederjacken in Ochsenblutrot und Hellblau.

Alles in allem präsentierte Tom Ford eine seiner selbstsichersten und attraktivsten Kollektionen seit der Gründung seines eigenen Hauses im Jahr 2006. Obwohl die Mode angesichts der medizinischen Tragödie, die wir durchleben, weniger wichtig erscheint, fühlten sich seine Entwürfe durch die Erinnerung an eine bessere Zeit, in der die Möglichkeiten grenzenlos schienen, gerade richtig an.
 

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