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Veröffentlicht am
31.08.2017
Lesedauer
4 Minuten
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Tom Tailor: Thomas Bretscher über die Neustrukturierung des Wholesale-Geschäftes

Veröffentlicht am
31.08.2017

Der Bereich Wholesale ist einer der profitabelsten beim Hamburger Modeunternehmen Tom Tailor, das in der Vergangenheit mit Verlusten zu kämpfen hatte und nun im Zuge seiner Reset-Strategie den Umsatz steigern und von Grund auf neustrukturiert werden soll. Im Fokus stehen dabei die Linien Tom Tailor und Tom Tailor Denim, während die Marke Bonita zu einem späteren Zeitpunkt modernisiert und neupositioniert werden soll. Für Tom Tailor soll jetzt erst einmal ein neuer E-Shop in der zweiten Jahreshälfte gelauncht werden – mit neuem Backend im Look & Feel der neuen Marketing-Kampagne.

Thomas Bretscher - Tom Tailor

 
Thomas Bretscher, Country Manager Northwest Europe, ist verantwortlich für das Wholesale-Geschäft. Zusammen mit seinem Team soll der 43-Jährige jetzt seinen Teil des Dreijahresplans, der im November veröffentlicht werden soll, umsetzen. Fashionnetwork hat vorab mit ihm über die Neustrukturierung des Wholesale-Bereiches gesprochen.
 
FashionNetwork: Auf was bezieht sich der Dreijahresplan?
 Thomas Bretscher: Im Fokus des Dreijahresplans steht an erster Stelle der erfolgreiche Abschluss unseres Reset-Programms, das sich auf den gesunden Kern unserer Geschäftsaktivitäten bezieht. Bei Tom Tailor fokussieren wir uns deshalb auf die beide Linien Tom Tailor und Tom Tailor Denim. Es geht nicht mehr um Wachstum und Expansion, sondern um Profitabilität. Im Zuge dessen wurden neue Vertriebsstrategien für die verschiedenen Kanäle entwickelt.

 
FN: Was beinhalten die neuen Vertriebsstrategien?
TB: Als erstes werden wir die Flächenkonzepte erneuern und dem neuen Look & Feel unseres Markenauftrittes anpassen. Allein in Deutschland gibt es 2.680 Shop-in-Shops von Tom Tailor. 210 davon sind über zehn Jahre alt und damit nicht mehr zeitgemäß. In den vergangenen Montane haben wir deshalb begonnen, diese Flächen zu erneuern. Bei 47 Verkaufsflächen haben wir das neue Konzept bereits implementiert und unsere Handelspartner bestätigen uns, dass dieses gut angenommen wird.
 
Als zweites wollen wir das Geschäft mit Tom Tailor Denim, welches bislang lediglich ein Drittel des Wholesale-Umsatzes ausmacht, deutlich stärken und ausbauen. Gerade mit den Denim-Kollektionen wollen wir in Zukunft eine noch trendbewusstere Zielgruppe ansprechen, hier sehen wir deutliches Potential.
 
Als drittes wollen wir durch eine noch effizientere Einsteuerung von Ware, einem kontinuierlichen Tracking der Abverkäufe und gegebenenfalls Nachsteuerung von Erfolgsartikeln die Abverkaufsperformance und somit den Umsatz pro Quadratmeter im Shop-in Shop und Franchise-Bereich noch weiter steigern. Dies wird zusätzlich im Rahmen unserer neuen Kampagne durch verstärkte Marketingaktivitäten am POS, an den Kassen und in den Schaufenstern unterstützt.


Das neue Shop-Design auf der Verkaufsfläche. - Tom Tailor

 
 
FN: Wer ist der Kunde?
TB: Neben unseren Bestandskunden wollen wir künftig auch verstärkt Konsumenten erreichen, die einen gesteigerten Wert auf Mode und Trends legen, die es ein wenig gewagter und mutiger mögen – beim gleichen, guten Preis-Leistungsverhältnis. Mit der ersten Capsule-Kollektion von Naomi Campbell, die auch Abendgarderobe beinhaltet, wollen wir unsere Kunden vorsichtig an den gesteigerten Fashiongrad unserer Kollektionen heranführen.
 
Um unsere neue Markenhaltung in den Markt zu transportieren, investieren wir verstärkt in Marketingkampagnen und Messen. So waren wir Anfang dieses Jahres auf der Panorama und im Juli haben wir ein Event mit Modenschau für über 150 Vertriebspartner auf der CPD ausgerichtet, um unseren Handelspartnern die Trends der neuen H/W18 Kollektionen vorzustellen.
 
 
FN: Welche Rolle spielt das Thema online in diesem Zusammenhang?
TB: Digitalisierung ist für uns ein sehr wichtiges Thema, und das nicht nur online. Derzeit sondieren wir unter anderem mit Anbietern wie Zalando, Amazon, Otto oder About you neue Formen und Formate der Zusammenarbeit. Darüber hinaus launchen wir eigene, neue E-shops, um die Markenbegehrlichkeit deutlich auszubauen.
 
 
FN: Ist Tom Tailor dann auch bei der Bread & Butter by Zalando?
TB: Nein, wir haben wir uns in diesem Jahr zunächst nicht auf Messen für Endkonsumenten, sondern auf das Produkt, die Digitalisierung und auf die neuen Vertriebsstrukturen konzentriert.
 
 
FN: Und wie wurde in diesem Zuge der Bereich Wholesale neu aufgestellt?
 
TB: Die neue Organisationsstruktur sieht vor, dass unter mir folgende Positionen angesiedelt und somit folgende Bereiche zentral gesteuert werden: Rob Heylen, Country Manager Benelux und Frankreich, Jana Kadur Head of Customer Service, Ralf Eisleben Director International Wholesale Expansion, Iris Donecker Dircetor für Vertical Wholesale und Key Accounts, Thalke Onken Senior Manager Sales Wholesale Online  und Richard Holder Head of international Sales. An der Struktur der regionalen Verkaufsleiter ändert sich hingegen nichts.
 


Tom Tailor, die 2016 noch einen Verlust von rund 73 Millionen Euro verzeichneten, legten im August ihre Halbjahreszahlen vor. Der Konzern-Umsatz blieb demnach mit nur einem leichten Minus von 1,1 Prozent stabil bei 446,3 Millionen Euro zu 451,3 Millionen Euro in 2016. Bonita bleibt allerdings weiterhin das Sorgenkind. Im ersten Halbjahr verzeichnet sie einen Umsatzrückgang von 8,9 Prozent auf 139,7 Millionen Euro.
 
 
 
 
 
 
 
 

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