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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.11.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Tommy Hilfiger: Avery Baker wird President und Chief Brand Officer

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.11.2020

Tommy Hilfiger, eine Marke im Besitz von PVH Corp, hat Avery Baker mit Wirkung vom 17. November 2020 in die neu geschaffene Funktion des President und Chief Brand Officer berufen.

Avery Baker, Tommy Hilfigers neue President und Chief Brand Officer - Tommy Hilfiger


In dieser Funktion übernimmt Baker die globale Verantwortung für die Produkte, das Marketing und das Markenerlebnis in allen Kategorien, Regionen und Kanälen.
 
Baker kam 1998 erstmals zu Tommy Hilfiger und bekleidete mehrere Funktionen in den weltweiten Niederlassungen des Unternehmens, darunter Chief Marketing Officer und Chief Brand Officer. Mit ihrer Ernennung als President und CBO kehrt sie zur Marke zurück, nachdem sie Mitte 2019 das Unternehmen verlassen hatte, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren, so Tommy Hilfiger.

Besonders während ihrer Zeit als Chief Brand Officer stand Baker hinter einigen von Tommy Hilfigers erfolgreichsten Markenbildungsstrategien, die das Geschäftswachstum vorangetrieben und den Bekanntheitsgrad der Marke erhöht haben – ein Schlüsselfaktor für den Erfolg in einer von Digitalisierung geprägten Modelandschaft. Zu ihren bemerkenswerten Beiträgen gehören die Entwicklung von TommyNow, Tommy Hilfigers reisendes "see-now, buy-now"-Konzept, das 2016 mit einer Show eingeführt wurde, zu der auch die Zusammenarbeit der Marke mit Gigi Hadid gehörte, sowie das Revival des von den 90er Jahren inspirierten Labels Tommy Jeans.
 
Darüber hinaus war sie verantwortlich für die Umsetzung von hochkarätigen Kooperationen mit Partnern wie Hadid sowie Lewis Hamilton, Zendaya, Kith und Vêtements, die die Relevanz der Marke steigerten und der jüngeren Generation von Konsumenten eine neue Vision der Marke vermittelten.
 
Michael Scheiner, der seit Oktober 2019 als Global Chief Marketing Officer von Tommy Hilfiger tätig ist, wird die Marke verlassen.

"Avery hat ein tiefes Gespür für das Erbe und die DNA von Tommy Hilfiger und kann auf eine Erfolgsgeschichte bei der Einführung wirkungsvoller Verbraucherinitiativen zurückblicken, die sowohl die Marke als auch das Geschäft vorantreiben", sagte Martijn Hagman, CEO, Tommy Hilfiger Global und PVH Europe.
 
"Das Engagement für anspruchsvolle Produkte und erstklassiges Marketing steht im Mittelpunkt unserer Vision, eine echte globale Marke zu werden, die zielgerichtet handelt. Wir freuen uns, Avery wieder in der Tommy Hilfiger-Familie willkommen zu heißen, um die Marke in diesen beiden Bereichen zu führen und ihr volles globales Potenzial auszuschöpfen."
 
"In diesen herausfordernden Zeiten haben Marken die Möglichkeit und die Verantwortung, das Leben der Verbraucher zu verändern", sagte Baker. "Ich glaube, dass Tommy Hilfiger einen enormen positiven Einfluss haben kann als ein Unternehmen, das für unsere Handlungen ebenso geliebt wird wie für die herausragenden Produkte, die wir entwerfen. "
 
"Ich freue mich, diese neue Reise mit Tommy, Martijn und unseren Führungsteams in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und auf dem amerikanischen Kontinent anzutreten, während wir daran arbeiten, das langfristige Potenzial in jeder Region auszuschöpfen und das Unternehmen von innen heraus – von der Kultur bis zum Verbraucher – zu einem Unternehmen umzugestalten, das auf die 2020er Jahre ausgerichtet ist".
 
Wie so viele andere in der Branche hat auch die Muttergesellschaft PVH, zu der auch Calvin Klein gehört, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu spüren bekommen. Insbesondere das Nordamerika-Geschäft des Unternehmens wurde in Mitleidenschaft gezogen, was PVH dazu veranlasste, sich mit seinem Heritage Brands-Segment aus dem Einzelhandelsgeschäft  zurückzuziehen und im Juli unternehmensweit 450 Arbeitsplätze abzubauen, um seine Aktivitäten in Nordamerika zu rationalisieren.
 
Obwohl die Ergebnisse von PVH im zweiten Quartal inmitten der Pandemie die Erwartungen übertrafen, meldete das Unternehmen dennoch einen Umsatzrückgang von 33% auf 1,581 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Einnahmen des Unternehmens über seine digitalen Kanäle stiegen um mehr als 50%, wobei die Verkäufe über sein direkt betriebenes E-Commerce-Geschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 87% zunahmen.

Für das Quartal verzeichnete Tommy Hilfiger einen Geschäftsrückgang von 28% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, einschließlich eines Rückgangs von 51% bei Tommy Hilfiger North America und eines Rückgangs von 14% bei Tommy Hilfiger International, wobei China im Jahresvergleich positive Ergebnisse erzielte.
 
PVH prognostizierte für die zweite Hälfte seines Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 25%.

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