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Toplife-Plattform geht in Farfetch über, um chinesische Luxuskunden zu erreichen

Veröffentlicht am
today 28.02.2019
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Farfetch kommt zurzeit im besten Sinne des Wortes nicht aus den Schlagzeilen. Jüngste Headline am Donnerstag: Das Unternehmen erweitert seine strategische Partnerschaft mit dem Konzern JD (der zugleich einer der größten Aktionäre von Farfetch ist), um "das erste Luxus-Gateway für China" zu bilden.


Konsumfreudige Shopper in China sind zum Zielpublikum der meisten Luxusmarken geworden - Farfetch



Die Luxusplattform von JD, Toplife, wird in das bestehende China-Geschäft von Farfetch übergehen, während der in London ansässige Luxus-Onlinehändler den "Niveau-1-Zugang auf der JD-App" erhält.

Für die 300 Millionen JD-Kunden bedeutet dies, dass sie über die mehr als 1000 Luxusmarken und -Läden von Farfetch Zugang zu über 3000 Luxuslabel haben werden. Die beiden Unternehmen beglückwünschen sich zu einer Zusammenarbeit, die "für alle Beteiligten gewinnbringend ist".

Wie bereits erwähnt, arbeiteten die beiden Unternehmen bereits zusammen. Im Juli 2017 verhalf Farfetch den Logistikstrukturen und dem Konsumentenbild von JD in China zum Durchbruch. Außerdem ist JD einer der wichtigsten Shareholder von Farfetch. Somit war es fast unumgänglich, dass sich die beiden Unternehmen mit der Zeit annäherten.

Farfetch hat sich in jüngster Vergangenheit stark auf den chinesischen Markt konzentriert, was nicht zuletzt durch die Übernahme von CuriosityChina deutlich wurde, einem Unternehmen, das auf Integrated Marketing und Social Commerce spezialisiert ist.

Am Donnerstag berichtete Farfetch, der jüngste Geschäftsabschluss biete die Möglichkeit, "Marken, die Luxuskunden in China erreichen wollen, den Zugang zur gesamten Farfetch-Technologie und Logistikplattform zu eröffnen".

JD interessiert sich ebenfalls für die Luxuskunden in seinem Heimmarkt und arbeitet direkt mit Luxusmarken zusammen, um eine End-to-End-Einkaufserfahrung zu bieten, inklusive "Kundendienst bis Logistik, Luxus-Lagerhaltung und erstklassigen Lieferdiensten über JD Luxury Express". Weiter fokussiert der Konzern auf Omnichanel-Partnerschaften im Luxusbereich. Ziel sei es zudem, die direkten Partnerschaften mit hochwertigen Marken weiter auszubauen.

Nur einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass Farfetch den Onlineshop von Harrods betreiben wird, erklärte CEO José Neves: "Wir sind überzeugt, dass unser Niveau-1-Zugang mit JD den Kreis schließt und in der digitalen Landschaft der Luxusbranche in China maßgebliche Änderungen herbeiführen wird. Mit diesem Abkommen und unseren bisherigen strategischen Investitionen in China, wie der Übernahme von CuriosityChina, bieten wir Luxusmarken nun eine komplette Lösung für die Entwicklung ihrer digitalen Strategien und Zugang zu den engagierten und hochwertigen Kunden in diesem entscheidenden Markt".

Laut JD-Chefstratege Jon Liao verbindet die Vereinbarung "das Beste der globalen und regionalen Marktexpertise der Luxusbranche. Für JD ist dies ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des globalen Mode- und Luxus-Ökosystems. In nur einem Jahr arbeitete Toplife mit zahlreichen der besten Marken der Welt zusammen und ist in China zur beliebtesten Plattform für anspruchsvolle Luxuskunden und -marken aufgestiegen. Luxus ist integraler Bestandteil unseres Modeangebots".
 

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