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Veröffentlicht am
16.01.2013
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2 Minuten
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Tragischer Tod eines Modedesigners - Streit um Hintergründe

Von
DPA
Veröffentlicht am
16.01.2013

Madrid (dpa) - Manuel Mota hat mit seinen Kreationen Tausende Frauen in aller Welt zu ihrem Hochzeitsfest eingekleidet. Der Spanier galt in der Modewelt als einer der herausragenden Designer von Brautkleidern. Vorigen Dienstag wurde der 46-Jährige im Toilettenraum eines Ärztehauses in Sitges bei Barcelona tot aufgefunden.

Die Ermittler glaubten im ersten Augenblick, dass der Modeschöpfer einem Mord zum Opfer gefallen war, denn die Leiche wies eine Stichverletzung auf. Die Beamten verwarfen diese Vermutung aber wenig später. In der Tasche des Toten entdeckten sie drei handgeschriebene Abschiedsbriefe. Die Polizei geht nun von einem Selbstmord aus.

Was hat den Designer in den Tod getrieben? Mota war ein erfolgreicher Mann gewesen. Seit vielen Jahren arbeitete er als Chefdesigner des Brautmoden-Unternehmen Pronovias Fashion Group, das nach eigenen Angaben weltweit der Marktführer für Brautkleider ist und 200 Läden sowie 3800 Verkaufsstellen in 90 Ländern betreibt.

Die Frage nach dem Motiv für den Selbstmords führte zu einem heftigen Streit zwischen der Familie und dem Arbeitgeber des Designers. Die Angehörigen untersagten den Chefs von Pronovias die Teilnahme an der Trauerfeier. Einige von ihnen sind offenbar der Ansicht, dass Mota einem Stress ausgesetzt gewesen sei, dem er schließlich nicht mehr standgehalten habe.

Fina Mota, die Schwester des Modeschöpfers, erhob unmittelbar nach der Beisetzung des Designers schwere Vorwürfe. «Meine Bruder hätte nicht sterben müssen», schrieb sie auf Facebook. Er habe in seiner Firma panische Angst vor einer namentlich nicht genannten Person gehabt. «Wir alle wissen, wer diese Person ist, und eines Tages werde ich den Namen nennen», kündigte sie an.

Das Brautkleid-Unternehmen wies die Verdächtigungen zurück. Es werde es nicht zulassen, direkt oder indirekt mit dem Tod des Designers in Verbindung gebracht zu werden, betonte Pronovias in einer Stellungnahme. Die Firma wies darauf hin, dass Mota vor einiger Zeit wegen einer Depression fast ein Jahr lang nicht gearbeitet habe. Als er wieder zur Arbeit antrat, habe er sich gut erholt gezeigt und seither keine gesundheitlichen Beschwerden mehr vorgebracht.

Unklar ist auch, weshalb der Designer sich in einem Ärztehaus das Leben nahm. «Möglicherweise ist er dorthin gegangen, weil er Hilfe suchen wollte», sagte der Psychologe Javier Martínez der Zeitung «El Mundo». «Aber dann hat er vielleicht im letzten Augenblick doch das Handtuch geworfen.»

Der aus Tarragona stammende Mota hatte sich in der Modewelt damit hervorgetan, dass er seine Entwürfe den jeweils neuesten Modetrends anpasste, die Brautkleider aber zugleich stets einfach und praktisch hielt. Eigentlich hatte er Architekt werden wollen. Aber die Kleider, die Audrey Hepburn im Film «My Fair Lady» trug, beeindruckten ihn als jungen Mann so sehr, dass er sich fortan der Mode zuwandte.

Von Hubert Kahl, dpa

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