Trübes Frühjahr hemmt Wachstum von Unilever stärker als erwartet

Regnerisches Wetter im Frühjahr hat die Eislust der Kunden des niederländisch-britischen Konsumgüterkonzerns Unilever im zweiten Quartal gebremst. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verkaufte das Unternehmen vor allem in Europa und Nordamerika weniger Speiseeis, wie es am Donnerstag in Rotterdam mitteilte.

Dermalogica

Dem stand zwar eine schwungvolle Geschäftsentwicklung in Schwellenländern sowie des Wasch- und Reinigungsmittelsegment, gefolgt von der Kosmetik und Körperpflege gegenüber, mit einem um Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte bereinigten Wachstum von 3,5 Prozent bliebe das Unternehmen aber hinter der durchschnittlichen Analystenschätzung zurück. Der Aktienkurs fiel daraufhin um 0,8 Prozent.

Alles eingerechnet sanken die Erlöse in den drei Monaten bis Ende Juni um 0,1 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro. Das gesamte erste Halbjahr betrachtet lagen die Umsätze 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Mitverantwortlich war dafür allerdings unter anderem der Verkauf des Geschäfts mit Brotaufstrich.

An seiner Jahresprognose hält das Unternehmen fest und rechnet mit einem einer Steigerung des Umsatzes in der unteren Hälfte des mittelfristigen Wachstumsziels von 3 bis 5 Prozent.

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