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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
06.04.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Ukraine: Chanel wendet Embargo auch auf Russen außerhalb Russlands an

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
06.04.2022

Wie die meisten großen Marken und Labels war das französische Luxusgüterunternehmen eines der ersten, das den Handel mit Russland einstellte. Es scheint jedoch noch einen Schritt weiter zu gehen und verkauft seine Produkte auch nicht an russische Käufer, die sich außerhalb der Landesgrenzen befinden, und hält sich damit strikt an die von der Europäischen Union und anderen Ländern erlassenen Sanktionen.

Die letzte Chanel-Modenschau für den Winter 2022/23 - © PixelFormula


Einige russische Influencerinnen, denen in mehreren Boutiquen, vor allem in Dubai, Einkäufe bei Chanel verweigert wurden, protestierten und und machten ihren Unmut in den sozialen Netzwerken öffentlich. uf Anfrage von FashionNetwork.com bestätigte Chanel seine Haltung und erklärte, dass "wir als internationales Unternehmen alle Gesetze einhalten, die für unsere Geschäfte und Mitarbeiter weltweit gelten, einschließlich der Gesetze, die wirtschaftliche und finanzielle Sanktionen vorsehen."

"Chanel darf nach den verschiedenen Sanktionen der EU, des Vereinigten Königreichs, der USA und der Schweiz gegen Russland und Belarus keine Geschäfte mit bestimmten natürlichen und juristischen Personen tätigen, die von diesen Sanktionsregelungen benannt oder aufgelistet werden", heißt es weiter.

Jüngere Sanktionen der Europäischen Union und der Schweiz beinhalten unter anderem ein Verbot, "Luxusgüter direkt oder indirekt an natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen in Russland oder zur Verwendung in Russland zu verkaufen, zu liefern, weiterzugeben oder zu exportieren", betont das französische Modehaus und erklärt, dass dieses Verbot für Luxusgüter gilt, "deren Wert 300 Euro pro Artikel übersteigt".
 
"Aus diesem Grund haben wir Kunden, deren Hauptwohnsitz uns nicht bekannt ist, gebeten, zu bestätigen, dass die von ihnen gekauften Artikel nicht in Russland verwendet werden", so das Unternehmen weiter. Dies stieß bei den russischen Kundinnen und Kunden auf Verwunderung. Wie sie in den sozialen Medien berichteten, konnten mehrere russische Influencer, von denen einige treue Kunden des Modehauses sind und regelmäßig die Modenschauen besuchen, ihre Einkäufe nicht abschließen, da die Verkäufer ihnen erklärten, dass sie ihnen keine Produkte verkaufen könnten, weil sie keine schriftliche Zusage gemacht hätten, dass sie keine Chanel-Artikel in Russland tragen würden.
 
Diese Vorfälle, über die im Internet berichtet wurde, führten zu einem Aufschrei bei einigen der treuesten Kunden der Marke und zwangen Chanel zu einem schwierigen Balanceakt. "Wir sind uns bewusst, dass diese Vorgehensweise von einigen unserer Kunden missverstanden wurde. Wir arbeiten derzeit an der Verbesserung dieses Ansatzes und bedauern das dadurch entstandene Missverständnis, da der Respekt gegenüber allen unseren Kunden, egal woher sie kommen, für Chanel eine Priorität ist", erklärte der Konzern. Es bleibt abzuwarten, ob andere Luxushäuser Chanels entschlossene Haltung teilen werden. Wirtschaftlich und imagetechnisch steht viel auf dem Spiel. 

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