Umsatz von Ivanka Trumps Label um 61 Prozent gestiegen

Die G-III Apparel Group, die Kleidung und Accessoires für das Label Ivanka Trump herstellt und vertreibt, hat Geschäftszahlen für 2016 bekannt gegeben. Demnach stieg der Umsatz für Produkte der Präsidenten-Tochter im vergangenen Jahr um fast 61 Prozent.

Die Umsätze ihres Labels sind zuletzt um 61 Prozent gestiegen. - Ivanka Trump
 
Laut einem an die US-Börsenaufsicht SEC gerichteten Dokument beziehen sich die Zahlen von Februar 2016 bis Januar 2017 ausschließlich auf das Wholesale-Geschäft. Das Ergebnis schließe jedoch weder Retail-Verkäufe noch den Monat Februar mit ein, als die US-Warenhäuser Nordstrom und Neiman Marcus, Ivanka Trumps Label aus ihren Filialen verbannten.
 
Die Entscheidung der Kaufhäuser löste eine weltweite Debatte aus. Eine enge Beraterin des Präsidenten, Kellyanne Conway, ging sogar so weit, in einem TV-Appell bei Vox-News die Bürger zum Kauf der Trump-Produkte zu animieren, was den Verdacht von Interessenkonflikten weiter schürte.
 
Der Umsatz von Ivanka Trumps Label sprang im Geschäftsjahr 2016/17 auf 47,3 Millionen US-Dollar (44,6 Millionen Euro), verglichen mit 29,4 Millionen US-Dollar (27,7 Millionen Euro) im Vorjahr. Die Ergebnisse widersprechen somit auch Nordstroms Begründung von fallenden Verkaufszahlen und dem damit verbundenen Verkaufsstopp des Präsidententochter-Labels in ihren Filialen.
  
G-III Apparel, das auch Lizenzen für Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Levi's und Karl Lagerfeld betreibt, fügte hinzu, dass das Ivanka Trumps Label eines ihrer drei Hauptmarken ist. Ivanka Trump solle 1,97 Prozent des Gesamtumsatzes der G-III Apparel Group ausmachen.
 
 

Übersetzt von Melanie Muller

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