×
896
Fashion Jobs
HUGO BOSS
CRM Campaign Manager Sales (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
HUGO BOSS
Senior Product Manager Ecommerce (M/F/D)
Festanstellung · Metzingen
PUMA
Senior Planner Retail Europe - Maternity Cover
Festanstellung · Herzogenaurach
C&A
Product Manager Lingerie (M/F/D)
Festanstellung · Düsseldorf
HUGO BOSS
IT Consultant Customer Data Privacy (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
ESPRIT
Head of Brand Marketing Studio (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Head of Brand Marketing Studio (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · KÖLN
ESPRIT
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · Sindelfingen
PUMA
Werkstudent Intellectual Property
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Business Analyst Corporate Controlling - Tech (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Design Director Brand Design Creative Direction (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Manager Ctc Operations bu Originals & Style (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Design Director Apparel Women bu Originals & Style (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Product Owner (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Product Manager Womens - Global Brands - Training And Core App (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ONLY
Area Manager (M/W/D)
Festanstellung · WEIßENHORN
ADIDAS
Treasury Manager Financial Operations (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
sr. Manager Digital Transformation - Sales Development (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Senior Manager Sales Finance - Digital
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Product Manager Ftw - bu Originals & Style (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Assistant Product Owner - Check Out Sap s/4 Hana (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
Werbung
Von
DPA
Veröffentlicht am
29.06.2020
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Unilever stoppt Werbung bei Facebook und Twitter

Von
DPA
Veröffentlicht am
29.06.2020

Facebook gerät wegen seines umstrittenen Umgangs mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten immer stärker unter Druck. Der Konsumgüterriese Unilever gab am Freitag bekannt, bis zum Jahresende keine US-Werbung mehr bei dem Online-Netzwerk und seiner Tochter Instagram zu schalten. Damit erhält ein in der Vorwoche gestarteter Anzeigen-Boykott gegen die Plattform bedeutenden Zulauf. Unilever nimmt auch Twitter in die Pflicht – hier soll es vorerst ebenfalls keine Werbung mehr geben.

DR


Der niederländisch-britische Konzern begründete seine Entscheidung mit der Verantwortung der Unternehmen im Umgang mit kontroversen Beiträgen im Netz –
speziell angesichts der angespannten politischen Atmosphäre in den USA. Facebook und Twitter müssten mehr tun, besonders bei Hasskommentaren und spalterischen Beiträgen während des US-Wahlkampfes. Sein US-Werbebudget will Unilever indes nicht kürzen, die Ausgaben sollen nun auf andere Unternehmen verteilt werden.

Facebook betonte in einer Stellungnahme, jährlich Milliarden Dollar in die Sicherheit seiner Community zu investieren. Der Konzern arbeite kontinuierlich mit externen Experten zusammen, um seine Richtlinien zu überprüfen und zu aktualisieren. Dank dieses Engagements würden fast 90 Prozent der Hasskommentare gefunden, bevor Nutzer auf sie aufmerksam machten. "Wir wissen, dass wir mehr zu tun haben", erklärte ein Unternehmenssprecher. Facebook werde deshalb noch weitere Instrumente, Technologien und Richtlinien entwickeln.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigte zudem in einem Livestream an, dass sein Unternehmen stärker gegen Hassnachrichten vorgehen und Falschmeldungen vor den US-Präsidentschaftswahlen im November löschen werde. Außerdem würden die Standards für Werbung erhöht, um auch dort abwertende und hasserfüllte Botschaften bezüglich ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder sexueller Vorlieben zu blockieren. "Ich stehe gegen Hass und alles, was zu Gewalt anstachelt", so Zuckerberg.

US-Bürgerrechtsorganisationen hatten Firmen in der vergangenen Woche zu dem Boykott gegen Facebook aufgerufen. So soll der Konzern an einer empfindlichen Stelle getroffen werden – Facebook macht fast seinen ganzen Umsatz mit Werbeerlösen. Die US-Protestwelle gegen Rassismus und Polizeigewalt hat die Kritik an Facebook, zu nachlässig mit kontroversen Beiträgen umzugehen, wieder stark aufflammen lassen. Dazu trug auch Konzernchef Mark Zuckerberg wesentlich bei, der sich weigerte, gegen umstrittene Aussagen von US-Präsident Donald Trump einzuschreiten. Dafür gab es sogar Kritik von eigenen Mitarbeitern.

Zuvor hatten sich bereits etliche andere Unternehmen, darunter der US-Mobilfunk-Gigant Verizon und die bekannten Outdoor-Marken The North Face und Patagonia der Initiative #StopHateForProfit angeschlossen. Unilever geht nun aber noch einen Schritt weiter – denn eigentlich ging es bei der Aktion zunächst nur um einen Werbe-Boykott im Juli. An der Börse gerieten Facebook und Twitter nach der Mitteilung des Konsumgüterkonzerns stark unter Druck.

Copyright © 2021 Dpa GmbH