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Veröffentlicht am
27.04.2023
Lesedauer
3 Minuten
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Unito-Gruppe mit Umsatzrückgang von 8 %

Veröffentlicht am
27.04.2023

Die Unito-Gruppe musste im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatzverlust von acht Prozent hinnehmen. Um einiges positiver lief es hingegen bei Otto Österreich, das ein Umsatzplus von rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erreichte.

Harald Gutschi, Geschäftsführer. - Unito


Der größte österreichische Online-Händler sei mit dem vergangenen Geschäftsjahr angesichts der Gesamtsituation dennoch zufrieden, erklärt die Unito-Gruppe im Rahmen ihrer Ergebnisbekanntgabe.

"Trotz der wirtschaftlich schwierigen Umstände" erzielte die Gruppe (Otto, Universal, Quelle, Ackermann und Lascana) mit Sitz in Salzburg und Graz einen Gesamt-Umsatz von 363 Millionen Euro, was einem Umsatzminus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 

"Man muss sich den Konsum der letzten drei Jahre wie ein Pendel vorstellen. 2020/21 hatten wir in Österreich 152 Lockdown-Tage und der Online-Handel boomte, weil Konsument*innen viel Zeit zu Hause verbrachten – es entwickelte sich eine starke Online-Konsum-Lust. 2022 schlug das Pendel stark in die andere Richtung aus. Wir ließen Pandemie und Lockdowns hinter uns, der Konsum verlagerte sich wieder etwas in Richtung stationär. Hinzu kam der Krieg in der Ukraine, Energiekrise und Inflation – eine generelle Konsum-Unlust entwickelte sich", erklärt Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung der Unito-Gruppe.

Die Konsum-Zurückhaltung zeigt sich im vergangenen Geschäftsjahr vor allem in den Sortimenten Technik und Living. Dort verzeichnete die Gruppe im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Umsatzrückgang. 

Das Textil-Sortiment erweise sich hingegen seit Jahren als stützender Faktor: "Besonders wenn die Lebenshaltungskosten steigen, überlegen sich Kund*innen ganz genau, ob sie in hochpreisige Artikel wie Möbel oder Technik-Produkte investieren. Wurden langlebige Produkte aus diesen Sortimenten außerdem in den vergangenen Jahren angeschafft, erübrigt sich ein erneuter Kauf. Auf mittelpreisige Produkte aus dem Textil-Sortiment wollen unsere Kund*innen jedoch nicht verzichten", so Harald Gutschi.

Besonders positiv entwickelte sich die Marke Otto Österreich. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte Otto Österreich ein Umsatzplus von rund neun Prozent. Blickt man auf den Vierjahresvergleich, konnte Otto Österreich eine Steigerung von 43 Prozent erreichen. 

"Unser Ziel ist es, mit Otto langfristig die Nummer zwei der Online-Händler in Österreich zu werden. Die Weichen für eine erfolgreiche und nachhaltige Zukunft wurden aber schon vor Jahren gestellt. Seit 2021 liefert Otto Österreich auf der letzten Meile CO₂-neutral und wurde im Sommer 2022 mit dem Green Brand Award für sein nachhaltiges Engagement auf vielen Ebenen ausgezeichnet", sagt Harald Gutschi.

Aufgrund der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umstände habe die Unito-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 bewusst auf Umsatz verzichtet und stattdessen auf Ergebnissicherung gesetzt, teilt Unito mit. So habe man sich strategisch sehr gut aufstellen können. Trotzdem blickt die Gruppe vorsichtig in die Zukunft.

"Das Konsum-Pendel wird sich ab der zweiten Hälfte 2023 langsam wieder 'normalisieren'. Wie es sich in Zukunft verhält, lässt sich aber nicht leicht abschätzen, denn das hängt stark von der gesamtwirtschaftlichen Lage ab. Für die Unito-Gruppe erwarten wir im kommenden Jahr jedenfalls ein Übergangsjahr mit Umsatz auf Vorjahresniveau. Wir blicken aber vorsichtig optimistisch in die Zukunft: Lieferkettenprobleme lösen sich, es gelten keinerlei Einkaufsbeschränkungen mehr, der Euro/Dollar-Kurs stabilisiert sich Richtung 1,10 und die Konsum-Neigung kehrt langsam zurück", sagt Harald Gutschi.

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