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Werbung

UNO gründet in Nairobi eine "Allianz für nachhaltige Mode"

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 15.03.2019
Lesedauer
access_time 3 Minuten
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Seit mehreren Saisons setzt sich Heron Preston prominent für umweltfreundliche Streetwear ein. Der amerikanische Designer und DJ war am Donnerstag in Nairobi und teilte seine Vision für die Zukunft der Branche an einer UNO-Konferenz.


Der nachhaltige Designwettbewerb "I was a Sari" wurde am 13. März in Nairobi organisiert - UNEP/CYRIL VILLEMAIN


Er sprach vor einem aufmerksamen, interessierten Publikum, hat die UNO doch vor, die Entwicklung einer nachhaltigeren Mode maßgeblich mitzugestalten. Ziel ist es, die Praktiken einer Branche zu verbessern, die in der ganzen Welt bedeutende Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt hat.
 
Die Modebranche erzielt einen globalen Umsatz von rund EUR 2,4 Billionen Euro und beschäftigt gut 75 Millionen Menschen in der ganzen Welt. Sie ist aber auch für 20 Prozent der weltweiten Abwasserproduktion und die Zuführung von jährlich über 500.000 Tonnen kleiner Kunststoffasern in die Weltmeere verantwortlich. Darüber hinaus sind 8 bis 10 Prozent der CO2-Emissionen auf die mit der Branche verbundenen Tätigkeiten zurückzuführen.

Um dieses Problem konkret anzugehen, verkündeten die verschiedenen Partnerorganisationen der UNO* am Donnerstag die Gründung der "Alliance for Sustainable Fashion". Unterstützt wird diese unter anderem von der Sustainable Apparel Coalition, in deren Rahmen sich bereits zahlreiche Marken für mehr Nachhaltigkeit engagieren.

Der Umweltschutz und die damit verbundenen Anliegen werden rund um die Welt immer wichtiger. Zunächst begnügte sich die Modebranche damit, die Entwicklung zu beobachten, doch nun beginnt sie, diese Fragen anzupacken. Zahlreiche Branchenakteure – von Herstellern bis hin zu Unternehmen und Marken – übernehmen ihre Verantwortung. Nun müssen sie jedoch einen Weg finden, um diese komplexen Herausforderungen zu meistern.

Zahlreiche und sehr unterschiedliche UNO-Organe greifen bereits heute in verschiedenen Stadien der Wertschöpfungskette ein, deshalb haben sich die UNO-Vertreter an einem Kongress in Paris im vergangenen Jahr auf die Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie und eines entsprechenden Aktionsplans geeinigt. Die neue Strategie betrifft die Textil-, Bekleidungs-, Leder- und Schuhbranchen und greift alle Prozesse von der Herstellung der Rohstoffe über die Herstellung der Bekleidung, Accessoires und Schuhe bis hin zum Vertrieb, Verbrauch und der Entsorgung auf.

"Durch die Nutzung der Mode als eine Form von Aktivismus und Empowerment sieht die UN Alliance for Sustainable Fashion Nachhaltigkeit nicht als Einschränkung für die Modebranche, sondern vielmehr als Impuls für wahre Kreativität und Leidenschaft", erklärte der Vorsitzende der Umweltkonferenz der Vereinten Nationen, Siim Kiisler.

Die Gründung der Alliance for Sustainable Fashion am Donnerstag zeugt vom Willen der verschiedenen UNO-Organe, sich mit einer Stimme zu diesem Thema zu äußern und den Fokus wieder auf die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO zu legen. Diese Liste umfasst Maßnahmen, die sowohl zu umwelt- als auch sozialverantwortlichem Handeln anregen. Sie werden nun als Teil einer einheitlichen Strategie zusammengeführt, um den Erfahrens- und Wissensaustausch zu fördern.

Auf diese Weise will die UNO eine Plattform bieten, auf der Institutionen, Industrielle und Unternehmen zusammenfinden, um ihre Praktiken zu verbessern und die Verbreitung umwelt- und sozialverantwortlicher Ideen zu optimieren. In einer Branche, in der Best Practices und der sinnvollen Einsatz von Labels und Zertifizierungen bei vielen für Kopfzerbrechen sorgen, könnte eine Initiative dieser Größenordnung tatsächlich einiges bewegen.

*Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Internationale Arbeitsorganisation (ILO), Internationales Handelszentrum/Initiative für Ethische Mode (ITC/EFI), Konferenz der Vereinigten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Abteilung für Wirtschafts- und Sozialfragen der Vereinten Nationen (UN DESA), Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE), Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) Global Compact Initiative der Vereinten Nationen, Partnerschaftsbüro der Vereinten Nationen, UN-REDD Programm und die Weltbankgruppe/Connect4Climate.
 

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