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Veröffentlicht am
30.03.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Unternehmen beziehen Stellung zu Mietzahlungs-Vorwürfen

Veröffentlicht am
30.03.2020

Dass gerade die großen Player der Modebranche aufgrund der durch die Corona-Krise veranlassten Store-Schließungen quasi als erste ihre Mietzahlungen aussetzen wollen, hat am Wochenende deutschlandweit für Unverständnis gesorgt. Nun hat Deichmann als erster der genannten Unternehmen Stellung bezogen. Der Essener Schuhhändler weist die Kritik zurück und stellt klar, dass die erhobenen Vorwürfe, man würde in der aktuellen Lage zum Schaden anderer Parteien Mietzahlungen verweigern, falsch sei.

Auch Retail-Riesen wie der Essener Schuheinzelhändler können durch die flächendeckenden Schließungen im Einzelhandel schnell in Bedrängnis geraten. - DEICHMANN


Demnach hat Deichmann seine Vermieter lediglich gebeten, die während der Schließung anstehenden Mietzahlungen vorübergehend zu stunden.

Die laufenden und anstehenden Gespräche legten vielmehr den Fokus darauf, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, welche Teilzahlungen man kurzfristig vornehmen könne und wie man je nach Ausmaß und Dauer der Schließungen mit den gestundeten Zahlungen umgehen wolle. 

"Wir haben kein Interesse daran und werden verhindern, dass Vermieter dadurch in eine Notlage kommen. Sollte sich dies in einzelnen Fällen abzeichnen, würden wir unser Möglichstes tun, um zu  helfen", heißt in einer Mitteilung des Unternehmens.

Allein in Deutschland betreibt Deichmann 1.500 Filialen, die nun keinerlei Umsatz mehr erwirtschaften. Wenn diese Phase länger andauere, werde das auch für wirtschaftlich gesunde Unternehmen existenzbedrohend.

Außerdem liege für die Unternehmensleitung der Fokus auch auf der Sicherung der Arbeitsplätze von rund 16.000 Beschäftigten in Deutschland. Alle Mitarbeiter würden bis zum 5. April ihr volles Gehalt erhalten, bevor Teile der Belegschaft in Kurzarbeit gehen müssten.

Weltweit beschäftigt Deichmann 43.000 Mitarbeiter und ist auf 30 Märkten aktiv. In 28 musste der Schuhhändler seine Läden bereits schließen. 96 Prozent der rund 4.200 Filialen erwirtschaften somit keine Umsätze mehr, macht Deichmann deutlich. Alle Kosten laufen bekanntlich weiter, was für die gesamte Modebranche ein schwerwiegendes Problem darstellt. 

Allein in den USA betreibt die Gruppe rund 600 Läden. Hier sei die Lage derzeit völlig unübersichtlich. Das gleiche gelte für Italien und Spanien. 

Der wegbrechende Umsatz werde nicht ansatzweise durch den Onlinehandel ausgeglichen, da sich dieser nur im einstelligen Prozentsatzbereich befinde, macht Deichmann ebenfalls deutlich.

Adidas-Chef Kasper Rorsted hatte sich schon am Wochenende in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" um Schadensbegrenzung bemüht. Es gehe dem Unternehmen nicht darum, die Miete für den April nicht zu bezahlen, sondern lediglich um eine Stundung, sagte er. Gleichzeitig betonte der Manager, dass es sich bei den Vermietern nahezu ausschließlich um große Immobilienvermarkter und Versicherungsfonds handele, die für die Maßnahme überwiegend Verständnis gezeigt hätten. Nur vier der Vermieter seien Privatpersonen. "Sie werden ihre April-Miete wie gewohnt erhalten. Wir sind uns unserer Verantwortung durchaus bewusst", sagte Rorsted.

Auch H&M betonte am Montag, es gehe erst einmal nur um eine Aussetzung der Zahlungen, nicht darum, keine Miete zu zahlen. Der Geschäftsführer von H&M Deutschland, Thorsten Mindermann, betonte: "Unser oberstes Ziel ist es, mit all unseren Partnern, sowohl private als auch institutionelle Vermieter, jetzt schnell individuelle Lösungen für die Mieten zu finden."


FNW mit DPA

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