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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
15.10.2019
Lesedauer
3 Minuten
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US-Präsident Donald Trump besucht Louis-Vuitton-Produktionsstätte in Texas

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
15.10.2019

Der US-Präsident besucht diese Woche eine neue Produktionsstätte von Louis Vuitton in Texas, für die öffentliche Finanzierungsmittel zur Verfügung gestellt wurden. Dadurch betont er seine zunehmend engere Verbindung zum Vuitton-Inhaber Bernard Arnault, dem reichsten Mann Europas.


Bild der neuen Produktionsstätte- Image: Louis Vuitton US Manufacturing Inc


 
Am Donnerstag, 17. Oktober besucht Präsident Donald Trump die neue Anlage in Keene, Texas. Am selben Tag wird er auch einer 'Keep America Great'-Versammlung in Texas beiwohnen.

Laut einem Sprecher des Weißen Hauses nimmt Präsident Donald Trump an einer Einweihungszeremonie teil und hält eine Rede über die neuen Arbeitsplätze, die vor Ort entstanden sind. Außerdem ist eine Führung durch die Produktionsstätte geplant. Bernard Arnault wird als CEO und Vorstandsvorsitzender von Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) anwesend sein und auch Vertreter des Bundesstaats Texas sowie die Präsidententochter Ivanka Trump werden an der Veranstaltung teilnehmen, wie die Zeitung Dallas Morning Herald in Erfahrung brachte.

Der Bau der neuen Produktionsstätte wurde bereits 2017 angekündigt. Sie befindet sich in Keene, in rund 45 km Entfernung der Stadt Fort Worth. LVMH übernahm vor zwei Jahren das 100 ha große Gelände der ehemaligen Rockin' Z Ranch, weitab von allen anderen Modemarken im südlichen Bundesstaat Texas gelegen. In den Vuitton-Presseunterlagen wird das Grundstück jedoch als 'Rochambeau Ranch' bezeichnet, nach einem französischen Marschall, der die 13 amerikanischen Kolonien im 18. Jahrhundert im Unabhängigkeitskrieg unterstützt hatte.

2017 berichtete die Zeitung Fort Worth Star Telegram, dass der Richter Roger Harmon im Landkreis Johnson County ein Anreizpaket der Regierung guthieß, das Louis Vuitton in dieser Region verankerte. Roger Harmon bestätigte, dass Louis Vuitton für das erste Jahr ein Steuernachlass in Höhe von 45 Prozent gewährt und dass das Unternehmen, sobald es mehr als 500 Personen beschäftigte, zehn Jahre lang in den Genuss einer Steuerermäßigung von 75 Prozent kommen würde. Außerdem wurde dem Projekt ein staatlicher Zuschuss von USD 1,1 Millionen (EUR 1,0 Mio.) zugesprochen, um die Zufahrtstraßen zur Anlage zu verbessern.


Bernard Arnault - Photo: LVMH


Die neue Anlage zeugt vom Engagement von LVMH, in den USA neue Stellen zu schaffen. Langfristig sollen in den kommenden fünf Jahren in der neuen Produktionsstätte 1000 Arbeitsplätze entstehen, so ein Konzernsprecher. Die 1850 gegründete Ortschaft Keene zählt rund 6300 Bewohner. Bekannt ist sie nicht zuletzt für ihre bedeutende Gemeinde der Freikirche der Siebenten-Tag-Adventisten. Vuitton betreibt weltweit um die 17 Produktionsstätten, die Anlage in Keene ist die dritte ihrer Art in den USA.

Religiöse Fundamentalisten sind ein Schlüsselbestandteil der Wähler-'Basis' von Donald Trump. An seinen politischen Kundgebungen stachelt er sie an, indem er die unabhängigen Medien als 'Fake News' bezeichnet. Laut der Zeitung New York Times handelte es sich bei einem vierminütigen Videoclip an einer am vergangenen Wochenende in einem Resort von Donald Trump in Miami organisierten Konferenz um ein gefälschtes Video, in dem überlagerte Bilder von Donald Trump gezeigt wurden, der auf politische Konkurrenten und Journalisten schoss.

Bernard Arnault war der erste bedeutende europäische Geschäftsmann, der Donald Trump nach seiner Wahl zum US-Präsidenten einen offiziellen Besuch abstattete. Er traf den Politiker im Trump Tower, begleitet von seinem zweitgeborenen Sohn Alexandre Arnault. Politisch wird der LVMH-Chef mit dem zentristischen französischen Präsidenten, Emmanuel Macron zusammengebracht. Macron war als Minister unter der sozialistischen Vorgängerregierung tätig und arbeitete zuvor für die Privatbank Rothschild. Seltsamerweise verwendete Bernard Arnault an der letztjährigen Aktionärsversammlung von LVMH als Antwort auf eine Journalistenfrage selbst den Begriff 'Fake News'.
 

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