VF Corp will Billabong



Großes Interesse an Billabong: MBO oder Zerschlagung des australischen Surfwear-Imperiums?
Das australische Surfwearunternehmen Billabong könnte nun doch bald in andere Hände wandern. Nachdem TPG International LLC und Bain Capital Anfang des letzten Jahres einen Übernahmeversuch starteten, legte der ehemalige Billabong Senior Executive Paul Naude zusammen mit der Private Equity Gesellschaft Sycamore Partners und der Bank of America Merrill Lynch Mitte Dezember ein Kaufangebot vor. Und nur wenige Wochen danach legt jetzt auch der US-Konzern VF Corporation (The North Face, Napapijri, Wrangler, Lee, Eastpak) nach. Unterstützt wird das Angebot von der Private Equity Gesellschaft Altamont Capital Partners aus San Francisco. Das Gebot der Amerikaner liegt bei 1,10 Australischen Dollar (AUD) je Aktie, was einem Unternehmenswert von 527 Mio. AUD (416 Mio. Euro) entspricht. Damit entspricht das VF Corp Angebot auf gleicher Höhe wie die MBO-Offer von Naude. Beiden Bieterkonsortien soll in den nächsten Wochen Einblick in die Bücher gewährt werden.
Im Falle einer Übernahme wäre VF lediglich an Surfmarke Billabong interessiert. Mit ihr soll das eigene Action Sports Portfolio, in dem schon die Surfmarke Reef vertreten ist, gestärkt werden. Altamont will die anderen Marken der Australier weiterentwickeln.

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