Van de Velde: Gewinn steigt, CEO geht

„Ich habe vollstes Vertrauen in die strategische Ausrichtung des Konzerns“, erklärte der CEO von Van de Velde, Ignace Van Doorselaere. Dennoch plant er seinen Rücktritt, um sich neuen Projekten widmen zu können. Für die reibungslose Übergabe seiner Funktionen bleibt er noch bis Ende Jahr im Unternehmen.


Frühjahr-/Sommerkollektion2016 – Andres Sarda - Andres Sarda

Das vergangene Geschäftsjahr war für den Konzern, zu dem die Marken Prima Donna, Marie Jo, Andres Sarda sowie die Ketten Rigby & Peller und Lincherie gehören, grundsätzlich sehr zufriedenstellend. Der im Januar angekündigte Umsatz in Höhe von 209 Millionen Euro wurde bestätigt, im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich so eine Steigerung um gut fünf Prozent.

Nun sind auch die Angaben zur Rentabilität des Konzerns bekannt. Auch hier sind die Werte für Van den Velde sehr positiv: Der Gewinn stieg 2015 um über 20 Prozent auf 41 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren einerseits die verbesserte Bruttomarge (insbesondere aufgrund der positiven Wechselkurseffekte) und andererseits die starke Entwicklung der drei Lingerie-Marken im Großhandel. Der Einzelhandel trug ebenfalls zur guten Dynamik im vergangenen Geschäftsjahr bei.

Schwierigkeiten bietet dem Konzern weiterhin die ehemalige US-amerikanische Lingerie-Kette Intimacy, die seit 2015 zu Rigby & Peller gehört. Van de Velde erklärte, dass eine neue Global Retail-Leitung den anhaltenden Abwärtstrend in den fünfzehn amerikanischen Läden umkehren soll. Dieser Teamwechsel zählt somit zu den letzten „Übergangs“-Aufgaben des abtretenden CEO Ignace Van Doorselaere.
 

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