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DPA
Veröffentlicht am
17.02.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Verband der Kleidungsproduzenten Kambodschas unzufrieden nach Entzug von Handelsvorteilen

Von
DPA
Veröffentlicht am
17.02.2020

Der Verband der Kleidungsproduzenten Kambodschas (Garment Manufacturers Association in Cambodia - GMAC) zeigt sich von der am 12. Februar 2020 bekannt gegebenen Entscheidung der Europäischen Kommission, das Zollpräferenzprogramm "Alles außer Waffen" (Everything But Arms - EBA) für Kambodscha teilweise auszusetzen, enttäuscht.

GMAC


Im Rahmen des EBA können Länder der EU Produkte aus Kambodscha (außer Waffen) ohne Zölle und Quoten importieren. Wichtigste Nutznießer des Programmes waren die Branchen für Bekleidung und Reiseartikel, die vom GMAC vertreten werden. Diese Branchen stehen für ca. 75 % der gesamten Exporte von Handelsgütern Kambodschas und ca. 90 % der Exporte in die EU, die den größten Markt für die Güter bildet, die von Mitgliedern des GMAC produziert werden.

Die Sektoren, die im Rahmen des EBA-Programms unterstützt wurden, beschäftigen derzeit mehr als 750.000 Menschen und haben dazu beigetragen, Millionen Menschen in Kambodscha aus der Armut zu befreien. Den größten Teil der Arbeiterschaft bilden Frauen, die zudem im Haushalt tätig sind und für Kinder sorgen. Sie unterstützen damit direkt das Einkommen von mehr als 20 % der Familien des Landes.

"Wir möchten die Europäische Kommission und die Mitglieder des Europäischen Parlamentes dringend darum bitten, ihre Entscheidung zu überdenken und die Werte und Ziele des Programms in Betracht zu ziehen, die bei der Einführung vor fast 20 Jahren dessen Grundlage bildeten: Unterstützung der Entwicklung, Reduzierung der Armut und Würde der Arbeit. Das EBA-Programm war in Kambodscha durch Umsetzung dieser Ziele ein klarer Erfolg. Die teilweise Aussetzung, die am 12. Februar bekannt gegeben wurde, wird nichts weiter erzielen als den Verlust von Arbeitsplätzen und Auswirkungen auf das Leben der Arbeiter, speziell von Frauen.", so der Verband.

Im Zuge der gegenseitigen Verpflichtung im Rahmen des EBA-Programmes habe der GMAC eine Kultur der Transparenz und Verantwortlichkeit bei Vertretung der Arbeiter und Einhaltung der Arbeitsbedingungen etabliert. Der GMAC sei der erste Verband weltweit, der die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen begrüßte, ein Überwachungsprogramm zur Inspektion unserer Fabriken auf Einhaltung nationaler und internationaler Arbeitsbedingungen zu etablieren. Dies wurde als das "kambodschanische Modell" bekannt.

Der GMAC habe zudem die effektive Tätigkeit der kambodschanischen Schlichtungsstelle (Arbitration Council) unterstützt, sowie weitere Innovationen der Branchenbeziehungen, welche die Entwicklung starker Gewerkschaften in unserer Sektoren gefördert haben.

Der GMAC respektiere und unterstütze das Engagement der EU, ihre Politik der Menschenrechte auszubauen. Dabei vielen hunderttausend Kambodschanern summarisch die Existenzgrundlage zu entziehen, sei nicht der richtige Weg.

Die Entscheidung der EU werde Einkäufer ermutigen, Quellen in Ländern zu suchen, deren Gewerkschaftsrechte sehr viel schwächer sind. Es sei sehr wahrscheinlich, dass zehntausende Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren. Die meisten davon sind gewerkschaftlich organisiert. Die Entscheidung werde für mehr Armut im Land sorgen und es schwieriger gestalten, Löhne und Zusatzleistungen für andere Arbeiter zu verbessern.

"Wir möchten die EU dringend um schnelles Handeln bitten, die vollen Vorzüge des EBA für unsere Sektoren wiederherzustellen für nachhaltige Entwicklung und hunderttausende Kambodschaner, die aus der Armut aufsteigen, Arbeit haben, ihre Rechte geltend machen und für ihre Familien sorgen konnten.", lautet der Appell.

GMAC repräsentiert mehr als 580 Produktionseinrichtungen in Kambodscha für Bekleidung, Schuhe und Reiseartikel, in denen 750.000 Arbeitnehmer direkt beschäftigt sind.

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