Verkauf von Pepe Jeans und Hackett in finaler Runde



Hinter Pepe Jeans und Hackett könnte bald ein neuer Eigentümer stehen
Der Pepe Jeans Group könnte demnächst der Eigentümerwechsel bevorstehen. Bereits im Juli gab es Gerüchte, dass die bisherigen Mehrheitsanteilseigner Torreal (31%), Artá Capital, der Fond der mallorquinischen Bankiersfamilie March (16,4%), sowie der LVMH-Investmentarm L Capital (11,5%) die Investmentbank MorganStanley mit der Käufersuche beauftragt haben sollen. Offenbar gehen die Verhandlungen unter Führung des Pepe-CEOs Carlos Ortega nun in die finale Runde, berichtet die französische Zeitung Les Echos. Der Unternehmenswert wird auf 700 bis 800 Mio. Euro geschätzt, was etwa dem 10-fachen des aktuellen EBITDAs entspräche.
Als Interessenten werden neben strategischen Investoren vor allem vier Investmentfonds gehandelt: Dabei handelt es sich um die US-amerikanische Private Equity Gesellschaften KKR, die bereits die Mehrheit an der SMCP Group (Sandro, Maje) besitzt, sowie Permira, die (noch) die Mehrheit an Hugo Boss und Dr. Martens hält, sowie die europäischen Fonds PAI, der u.a. an der italienischen Gruppo Coin sowie dem Sonnenbrillenhersteller Marcolin investiert ist, und CVC Capital Partners, die an der spanischen Cortefiel-Gruppe beteiligt sind.
Pepe Jeans und Hackett werden aktuell in rund 300 Monobrand-Stores sowie mehr als 6.000 Multibrand-Stores in über 60 Länder verkauft. Die Pepe Jeans SL soll im Geschäftsjahr 2013/14 rund 516 Mio. Euro umgesetzt haben. Das sind 7% mehr als im Vorjahr. Davon entfielen rund 193 Mio. Euro (152 Mio. Pfund) auf das britische Luxuslabel Hackett London. Der gruppenübergreifende Nettogewinn soll bei knapp 48 Mio. Euro (+58%) gelegen haben.

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