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Versace: neue Logos, neue Location und neue Linie

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
23.02.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Alltag und auch auf dem Laufsteg: Diese Botschaft wollte Donatella Versace bei ihrer ersten Co-Ed-Show überhaupt vermitteln, die am Freitag bei Einbruch der Dunkelheit in Mailand präsentiert wurde.


Versace - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - Mailand - © PixelFormula


Jungs und Mädels liefen zu zweit oder in kleinen Gruppen über den Laufsteg, manchmal in den gleichen Materialien oder Farben, aber nie mit den gleichen Outfits oder Modellen.
 
Der neue Eigentümer mit beachtlichem Portfolio [Capri Holdings, die Muttergesellschaft von Michael Kors, Anm. d. Red.] verleiht der künstlerischen Leiterin sichtlich neuen Schwung. Sie inszenierte ihre beeindruckende Modenschau auf der Piazza Lina Bo Bardi, in einem riesigen unterirdischen Raum unter dem Torre Diamante, einem Wolkenkratzer, der gegenüber dem neuen Welthauptquartier von Versace im boomenden Stadtteil Porta Nuova gebaut wurde.

Die Gäste wurden von tausend lebensgroßen Gesichtern von Donatella begrüßt, die auf eine 80 Meter lange und 5 Meter hohe LED-Wand projiziert wurden. Kurz vor der Show zeigte die Wand auch das Bild der Öffentlichkeit und verzerrte die Gesichter von Journalisten, Käufern und Influencern wie in einem Spiegelkabinett. Dann traten die Models auf den Laufsteg. Obwohl Donatella Versace bereits Männer in ihren Womenswear-Shows laufen ließ, hatte sie noch nie zuvor eine so große Anzahl von Herren integriert.


Versace - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - Mailand - © PixelFormula


Für den kommenden Herbst verkürzt Donatella die Länge der Röcke und betont die Taille in einer hyperlinearen Kollektion. Sie eröffnete mit einem blonden Paar in schwarzen, technischen Gabardine-Anzügen, das Mädchen trug Plateaus zu ihrem Rock, die Hose des Mannes war in klobige Gummistiefel gesteckt. Die Röcke waren so kurz geschnitten, dass sie an Schamlosigkeit grenzten, während die roten Hahnentrittblazer wie zweireihiges Minikleid aussahen.
 
Mit ihren Gewohnheiten brechend, präsentierte Donatella Versace einige A-linienförmige Mini-Winterjacken, bevor sie ihr Publikum mit ihrem neuen Print begeisterte – einer Art digitalem Zebramuster, das auf Cocktailkleidern, Mänteln und Herrenanzügen zu sehen war und sogar an die Wand projiziert wurde.
 
"Was ich mit dieser Kollektion sagen will, ist, dass Sinnlichkeit zuerst im Kopf entsteht. Die Kleidung ist nur Mittel zum Zweck. Für mich ist hyper-maskulin für Menswear und hyper-feminin für Womenswear in Ordnung", erklärte die Designerin in einer Diskussion mit Redakteuren vor der Show.


Versace - Herbst/Winter 2020 - Womenswear - Mailand - © PixelFormula

 
Die gesamte Kollektion war mit großen Vs überzogen, von Pythontaschen über Sporttrikots bis hin zu Jogginganzügen und weißen Socken. Das Logo des Mailänder Modehauses war dabei in vielfältigen Variationen zu sehen.
 
"Ich konzentrierte mich darauf, den Versace-Barock zu verzerren, ihn energischer zu machen und die Formen zu verändern", fasste sie zusammen.
 
Draußen vor der Location hatte die Marke sogar noch eine weitere Version des V installiert: eine mächtige, 10 Meter hohe schwarz-weiße Buchstabenskulptur – durchaus angemessen angesichts einer der beeindruckendsten Versace Shows der letzten Jahre.
 
Während der Diskussion, die der Veranstaltung vorausging, wollte Donatella Versace die Aufmerksamkeit jedoch auf ein viel dringenderes Problem lenken.
 
"Ich möchte über die Zunahme von Hassverbrechen sprechen, die weltweit stattfinden. Wir alle haben eine starke Stimme. Ich als Designerin und Sie als Journalisten. Und wir müssen sie nutzen. Für mich hat das, was vor zwei Tagen in Deutschland passiert ist, das Fass zum Überlaufen gebracht. Wir müssen handeln, und wir müssen schnell handeln. Wir dürfen nicht zulassen, dass die jungen Menschen das Gefühl haben, dass es gut ist, zu den Schrecken der Vergangenheit zurückzukehren", sagte sie traurig.

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