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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
25.05.2021
Lesedauer
2 Minuten
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VF Corp schließt herausforderndes Jahr mit Umsatzsteigerung von 23% im vierten Quartal ab

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
25.05.2021

Nach einem ereignisreichen Jahr, in dem sich das in Denver, Colorado, ansässige Outdoor- und Activewear-Unternehmen den Herausforderungen der Covid-19-Pandemie gegenübersah und die Streetwear-Kultmarke Supreme erwarb, meldete die VF Corporation für das vierte Quartal einen Umsatz von 2,6 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 23 % gegenüber 2,1 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bei konstanten Wechselkursen betrug der Anstieg 19 %.

Die VF Corp hat die Übernahme von Supreme im Januar dieses Jahres abgeschlossen - Instagram: @supremenewyork


Im vierten Quartal, das im März 2021 endete, wurde das Umsatzwachstum von den vier größten Marken von VF – Vans, The North Face, Timberland und Dickies – angetrieben, wobei insbesondere Timberland einen Umsatzanstieg von 21 % verzeichnete. 

Der E-Commerce-Kanal des Unternehmens war ebenfalls ein starker Wachstumstreiber im Berichtsquartal, ebenso wie die Region Asien-Pazifik, die einen Umsatzanstieg von 71 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete, als diese stark von den negativen Auswirkungen von Covid-19 betroffen war.

Das Nettoergebnis von VF belief sich im vierten Quartal auf 89,5 Mio. US-Dollar bzw. 0,23 US-Dollar pro Aktie (verwässert), verglichen mit einem Verlust von 483,8 Mio. US-Dollar bzw. 1,22 US-Dollar im vierten Quartal des Vorjahres.
 
Der Umsatz des Unternehmens für das gesamte Geschäftsjahr belief sich auf 9,2 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang von 12% bzw. 14% bei konstanten Wechselkursen gegenüber 10,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dieser Rückgang spiegelt die Auswirkungen von Ladenschließungen und die geringere Verbrauchernachfrage im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie wider.
 
Die stärksten Rückgänge verzeichnete das Active-Segment von VF, dessen Umsatz um 15 % sank, einschließlich eines Rückgangs von 15 % bei Vans und eines Wachstumsbeitrags von 3 Prozentpunkten durch neue Akquisitionen. Das Outdoor-Segment des Unternehmens verzeichnete ebenfalls einen Umsatzrückgang von 11 %, darunter ein Rückgang von 9 % bei The North Face.
 
Das Workwear-Segment von VF hingegen konnte seine Umsätze um 7 % steigern, angeführt von einem 9 %igen Anstieg bei der Marke Dickies, die insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum zulegte und dort einen Zuwachs von 36 % verzeichnete.
 
Der Jahresumsatz des Unternehmens im Großhandel sank um 17%, während der Umsatz im Direktvertrieb um 5% zurückging, trotz eines 67%igen Anstiegs der digitalen Umsätze.
 
Der Gesamtjahresgewinn des Konzerns lag bei 407,9 Mio. US-Dollar bzw. 1,04 US-Dollar pro Aktie (verwässert), verglichen mit 679,5 Mio. US-Dollar bzw. 1,70 US-Dollar im Vorjahr.
 
"Ich könnte nicht zufriedener damit sein, wie unser Unternhemen das Geschäftsjahr 2021 bewältigt hat. Zu Beginn des Jahres haben wir wichtige Maßnahmen ergriffen, um unsere Mitarbeiter und das Unternehmen zu schützen, während wir die Investitionen beibehalten haben, um unsere Transformation voranzutreiben und das organische Wachstum zu beschleunigen", sagte Steve Rendle, Chairman, President und CEO von VF, in einer Mitteilung. 
 
"Gleichzeitig haben wir mutige, zukunftsweisende Maßnahmen ergriffen, um zusätzliches Wachstum und Wertschöpfung anzustoßen. Als Ergebnis beenden wir dieses Jahr in einer Position der Stärke mit einer breit angelegten Dynamik im gesamten Portfolio", fügte der Manager hinzu.
 
Mit Blick auf die Zukunft erwartet VF für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresumsatz von rund 11,8 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 28 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2021. Diese Prognose beinhaltet einen erwarteten Beitrag von 600 Millionen Dollar von Supreme.

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