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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.10.2020
Lesedauer
2 Minuten
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VF Corp sieht Anzeichen einer Erholung und übertrifft Gewinnprognose

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.10.2020

Beeinträchtigt von den finanziellen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, meldete das im US-Bundesstaat Colorado ansässige Bekleidungs- und Schuhunternehmen VF Corporation am Freitag einen Nettogewinn von 256,7 Millionen US-Dollar oder 0,62 US-Dollar pro Aktie für das zweite Quartal, das am 26. September 2020 endete.

VF Corp konnte sowohl in China als auch in seinem digitalen Kanal ein Wachstum verzeichnen - Instagram: @vans

 
Der Gewinn von VF Corp. lag deutlich unter den 649,0 Millionen US-Dollar oder 1,55 US-Dollar pro Aktie, die das Unternehmen im gleichen Zeitraum des Vorjahres ausgewiesen hatte. Der bereinigte Gewinn pro Aktie der Gruppe belief sich jedoch auf 0,66 US-Dollar und lag damit über der von MarketWatch gemeldeten Prognose der FactSet-Analysten in Höhe von 0,48 US-Dollar.
 
Der Quartalsumsatz des Unternehmens, zu dem die Marken Vans, The North Face und Timberland gehören, fiel um 18% auf 2,6 Milliarden US-Dollar, gegenüber 3,2 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang war weitgehend auf die Ladenschließungen und die geringere Verbrauchernachfrage infolge der Coronavirus-Pandemie und der ergriffenen Eindämmungsmaßnahmen zurückzuführen.

Das Outdoor-Segment des Konzerns litt im Laufe des Quartals am stärksten und verzeichnete einen Umsatzrückgang von 24%, während das Active-Segment einen Rückgang von 15% verzeichnete. Das Work-Segment hingegen konnte seine Einnahmen um 14% steigern.
 
Nach Vertriebskanälen aufgeschlüsselt, gingen die weltweiten Einnahmen aus dem Direktvertrieb an Endverbraucher im Quartal um 17% zurück, während die Einnahmen aus dem digitalen Direktvertrieb an Endverbraucher um beeindruckende 44% stiegen.
Für die erste Hälfte des Fiskaljahres meldete VF Gesamteinnahmen in Höhe von 3,7 Milliarden US-Dollar gegenüber 5,2 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettoverlust des Unternehmens für diese ersten sechs Monate belief sich auf 28,9 Millionen US-Dollar, gegenüber einem Gewinn von 698,2 Millionen US-Dollar vor einem Jahr.
 
"Unsere bisherigen Jahresergebnisse haben unsere internen Erwartungen bei allen Marken übertroffen, angetrieben vom digitalen Kanal und China, zwei unserer wichtigsten Wachstumssäulen", kommentierte Steve Rendle, Vorsitzender, Präsident und CEO von VF, in einer Pressemitteilung. "Wir sehen erste Anzeichen einer Stabilisierung und Stärke in allen Aspekten unseres Geschäfts, was unsere Entscheidung, die Dividende zu erhöhen und einen Finanzausblick für die Bilanz des Jahres zu geben, bestätigt."
 
Mit Blick auf die Zukunft erwartet VF für das Gesamtjahr einen Umsatz von mindestens 9,0 Milliarden US-Dollar, was auf bereinigter Basis einen Rückgang von etwa 14% gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Diese Prognose setzt voraus, dass das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte ein niedriges einstelliges Wachstum erzielt, das vor allem durch eine Rückkehr zum Wachstum im vierten Quartal angetrieben werden soll. Es wird erwartet, dass der bereinigte Jahresgewinn pro Aktie des Konzerns mindestens 1,20 US-Dollar betragen wird.
 
Um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise zu überwinden, hat das Unternehmen sein Management umstrukturiert und die Entwicklung seines digitalen Geschäfts und seiner China-Aktivitäten vorangetrieben. Als Teil dieser Bemühungen wurde kürzlich Steve Murray zum neuen Präsidenten von The North Face ernannt, während Winnie Ma die Rolle der VF Präsidentin für Greater China übernommen hat.

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