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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
08.09.2021
Lesedauer
2 Minuten
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VF Corp: Veronica Wu verlässt den Vorstand

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
08.09.2021

Der Bekleidungs-, Schuh- und Accessoireskonzern mit Sitz in Denver informierte am Dienstag über Veronica Wus Entscheidung, den Vorstand des Unternehmens mit sofortiger Wirkung zu verlassen.


Veronica Wu - LinkedIn: wuveronica

 
Nach Wus Rücktritt umfasst der Vorstand laut VF statt 12 nur noch 11 Mitglieder, bis ein Nachfolger gefunden werde. Der Mutterkonzern von Marken wie Vans, The North Face, Timberland und Dickies holte Wu im März 2019 in den Vorstand.

Veronica Wu ist gegenwärtig als geschäftsführende Gesellschafterin des Investmentfonds First Bight Ventures tätig, den sie im April 2021 ins Leben rief. Der Fonds konzentriert sich in erster Linie auf junge Unternehmen im Bereich der synthetischen Biologie. Weiter ist Wu Mitglied des Beirates des multinationalen Beratungs- und IT-Anbieters Capgemini. Zuvor war sie von 2015 bis 2020 fünf Jahre lang geschäftsführende Gesellschafterin der amerikanischen Venture-Kapital-Tochter Hone Capital der China Science and Merchants Investment Management Group.
VF beteuert in einer Mitteilung, dass "Frau Wus Entscheidung, von ihrer Funktion im Vorstand zurückzutreten, keine Meinungsverschiedenheiten mit VF über Themen im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit, Politik oder der Unternehmenspraxis zur Ursache hat".

Kurz vor ihrem Rücktritt sorgten angebliche Äußerungen Wus über die Black Lives Matter-Bewegung jedoch für eine Kontroverse. Stein des Anstoßes waren Aussagen der Managerin, die sie während ihrer Zeit als geschäftsführende Gesellschafterin von Hone Capital per E-Mail versandte. Der im Juni 2020 erfolgte Schriftverkehr, der der Nachrichtenwebsite Axios in die Hände fiel, drehte sich um die Information eines Office Managers, der Wu darüber informierte, dass das Unternehmen den US-amerikanischen Gedenk- und Feiertag Juneteenth als Betriebsferientag begehen wollte.

Der Office Manager erklärte, dass verschiedene Unternehmen sich entschieden hätten, den Feiertag aufgrund der verstärkten Beachtung von Rassismusfragen nach der Ermordung von George Floyd ebenfalls zu unterstützen. Darauf antwortete Wu angeblich: "Ich glaube nicht an Black Lives Matter. Wenn überhaupt, dann denke ich, dass sie die wahren Rassisten sind, die versuchen, Aufruhr zu stiften, um das Land in den Sozialismus oder gar in den Kommunismus zu treiben".

Diese Äußerungen stehen im Widerspruch zur Haltung von VF zu diesen Anliegen. Das Unternehmen verurteilte den Tod von George Floyd im vergangenen Mai umgehend. Der Vorstandsvorsitzende, Präsident und CEO Steve Rendle sandte allen Angestellten des Konzerns eine Nachricht, in der er über den Vorfall sprach.

"Das Virus, das unseren weltweiten Shutdown auslöste, hat einen offiziellen Namen: Covid-19. Das Virus, das den Tod von George Floyd und vielen anderen POC verursachte, hat auch einen offiziellen Namen. Rassismus", schrieb Rendle. "Rassismus ist bei VF Corporation nicht willkommen. Das war er noch nie und wird er auch nie sein". Zudem kündigte das Unternehmen im Februar 2021 einen Maßnahmenkatalog an, um innerhalb der Organisation eine Rassengleichstellung zu erreichen.
 
Weder VF Corp. noch First Bight Ventures haben auf unsere Bitte auf Stellungnahme reagiert.

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