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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
27.05.2014
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Vielfalt im Textilhandel sinkt

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
27.05.2014



Der böse Moderiese aus Irland: Primark
Läuft man durch die Shopping-Hallen und Einkaufsstraßen dieses Landes sieht man größtenteils immer nur die gleichen: H&M, Zara, Mango, Primark oder andere internationale Textilhandelsketten. Aber nicht nur die Billig-Ketten nehmen von Jahr zu Jahr zu. Auch Markenstores wie Tom Tailor, Tommy Hilfiger oder s.Oliver eröffnen immer mehr Filialen. „Ein schleichendes Sterben“ sagen Experten den kleinen Modehäusern voraus. Vor allem Primark stürmt zurzeit die deutschen Einkaufsmeilen. Auch Uniqlo, Pull & Bear oder Forever 21 drängen auf den deutschen Markt. H&M, der Moderiese, ist der zweitgrößte Textileinzelhändler der Bundesrepublik und veränderte mit seiner Filialoffensive in den letzten Jahren die Vielfalt des Textileinzelhandels.
Vor allem kleinen, inhabergeführten Fachgeschäfte und Boutiquen zahlen für die Entwicklung einen hohen Preis und müssen im Zuge des Erfolges der internationalen Konzerne schließen. „Im Textilhandel gibt es schon lange kein Wachstum mehr. Es herrscht ein harter Verdrängungswettbewerb. Jedes Stück, das bei neuen Anbietern wie Primark oder Abercrombie gekauft wird, geht dem anderen Handel verloren“, betont Joachim Stumpf, Geschäftsführer der Handelsberatung BBE. Es ist ein schleichendes Sterben. „In den nächsten Jahren wird sich die Zahl der Kleinen noch einmal halbieren“, prognostiziert der Branchenkenner. Auch Andreas Kreutzer von der Unternehmensberatung Kreutzer Fischer & Partner rechnet mit einer Verschärfung der Situation: „Ich bin überzeugt, dass wir in 20 Jahren im deutschen Bekleidungshandel ähnliche Strukturen haben wie heute schon im Lebensmittelhandel“, sagt er. Dort beherrschen inzwischen vier Unternehmen 85% des Marktes.

Harte Fakten

Seit 2000 ist nach Angaben des Bundesverbandes des Deutschen Textilhandels die Zahl der kleinen Modehäuser und Boutiquen von mehr als 35.000 auf nur noch 20.000 gesunken. „Das Geschäftsmodell des Modefachhandels - verkaufen, was jemand anders produziert hat - funktioniert nicht mehr. Ein Unternehmen wie H&M, das die Wertschöpfungskette komplett kontrolliert, ist nicht nur flexibler, sondern auch noch preiswerter als klassische Boutiquen und Modegeschäfte“, erklärt Handelsexperte Thomas Roeb von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg die Entwicklung.

Billiger dafür weniger Vielfalt

Aber diese Entwicklung bringt nich nur Nachteile mit sich. Vor allem die Konsumenten profitieren davon. „Die Verbraucher haben von den Veränderungen profitiert. Über viele Jahre sind die Durchschnittspreise für Bekleidung gesunken“, sagt der Handelsexperte Andreas Bauer von der Unternehmensberatung Roland Berger. Allerdings seien die Einkaufsstraßen auch weniger abwechslungsreich geworden.

Foto: via Flickr/Gene Hunt

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