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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
12.05.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Vinted sammelt 250 Millionen Euro für die Expansion in neue Märkte ein

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
12.05.2021

Das litauische Second-Hand-Modeportal Vinted hat bekannt gegeben, dass es 250 Millionen Euro aufgebracht hat, um seine Expansion in neue Länder in Europa und darüber hinaus zu finanzieren. Geplant ist auch der Ausbau der Berliner Büros. Die Teams des Unternehmens sind innerhalb eines Jahres um 75 % gewachsen und zählen nun mehr als 700 Mitarbeiter.

Shutterstock


Die Finanzierungsrunde wurde von EQT Growth angeführt, mit Unterstützung von bestehenden Investoren wie Accel, Burda Principal Investments, Insight Partners, Lightspeed Venture Partners und Sprints Capital. Nach eigenen Angaben wird das Unternehmen somit mit 3,5 Milliarden Euro bewertet. Zuvor hatte das Unternehmen im November 2019 128 Millionen Euro eingesammelt.

2020 musste Vinted seine Geschäftstätigkeiten teilweise unterbrechen. Grund hierfür war sowohl die Gesundheitskrise als auch die damit einhergehende Schließung von lokalen Geschäften, die als Lieferstationen dienen und auf denen der Vertrieb weitgehend basiert. Nichtsdestotrotz sprach Vinted von einem "starken Wachstum" seines Geschäfts im Jahr 2020.

Die Mittel sollen den Ausbau der Tätigkeit in neuen Regionen unterstützen. Die Website ist derzeit in Frankreich, Deutschland, Belgien, Spanien, Italien, Österreich, Polen, der Tschechischen Republik und Litauen sowie in den Niederlanden, Luxemburg, Großbritannien und den Vereinigten Staaten aktiv.
 
Darüber hinaus sollten diese Gelder es dem Unternehmen ermöglichen, sein Angebot in mehreren Bereichen zu stärken. Wie z.B. Verbrauchervertrauen, Sicherheit, integrierter Zahlungsverkehr, Transport oder Infrastruktur, parallel zur Entwicklung neuer Tools. Denn, wie Vinted-CEO Thomas Platenga noch vor dem Ausbruch der Gesundheitskrise gegenüber FashionNetwork erklärte, sieht sich das Unternehmen nicht als Modeunternehmen, sondern als Anbieter von technologischen Lösungen auf dem Secondhand-Mode-Markt, wobei letzterer laut Zahlen von Statista bis 2025 ein Gewicht von 2,2 Milliarden Dollar erreichen könnte. 

Thomas Platenga im Oktober 2019 in Paris - MG/FNW


"Wir wollen den Erfolg, den wir in unseren europäischen Märkten hatten, in neuen Regionen wiederholen und werden weiterhin mehr investieren, um nicht nur unser Produkt zu verbessern, sondern auch um sicherzustellen, dass wir einen positiven Beitrag leisten", erklärt Thomas Platenga. "Dieser nächste Schritt ist ein Vertrauensbeweis für unser Engagement für die Kreislaufwirtschaft und unsere unermüdlichen Bemühungen, ein Geschäft aufzubauen, das mehr Menschen dazu ermutigt, Second-Hand-Mode zu kaufen und zu verkaufen."
 
Im vergangenen Oktober übernahm Vinted den niederländischen Konkurrenten United Wardrobe. Der Wunsch von Vinted nach Wachstum erklärt sich durch das Bestreben des Unternehmens, eine kritische Masse zu erreichen, die das Unternehmen profitabel macht. In den Worten seines CEOs lebt das Unternehmen "auf großem Fuß". Das hindert die 2008 in Vilnius ins Leben gerufene Plattform nicht daran, sich schnell auf den europäischen Märkten durchzusetzen und zur wachsenden Nachfrage nach Secondhand-Mode beizutragen, die seitdem viele Einzelhändler dazu bringt, Secondhand-Produkte in ihr Angebot aufzunehmen.

Vinted


Vinted gibt an, aktuell 45 Millionen Nutzer zu haben. Das Unternehmen hat kürzlich gegenüber FashionNetwork erklärt, dass die Zahl der europäischen Nutzer zwischen Januar 2020 und 2021 von 30 auf 37 Millionen gestiegen ist. In Frankreich, seinem größten Markt, stieg die Zahl von 12 auf 16 Millionen.

Vinted macht normalerweise keine Angaben zum Umsatz oder Geschäftsvolumen. Letzterer lag laut Unternehmen im Jahr 2019 allerdings bei 1,3 Milliarden Euro.

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