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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.07.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Virtuelle Mailänder Modewoche endet mit einer Explosion der Kreativität

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.07.2020

Der letzte Tag der Milano Digital Fashion Week zeigte die italienische Kreativität in all ihren Formen. Nach dem überraschenden visuellen Marathon von Gucci und Ermenegildo Zegnas hervorragender Performance auf einem drei Kilometer langen Laufsteg, beendete Missoni diese einzigartige Modewoche mit einem Film, der die Geschichte des Hauses mit Archivfotos, Clips von Laufstegen und bewegenden Momenten feierte. Eine emblematische Geschichte des Made in Italy, die sich um eine Familie und eine sofort erkennbare Ästhetik dreht, alles in den berühmten Zickzack- und farbenfrohen Mosaikmustern des Hauses.
 

Ein Post-Lockdown-Look des italienischen Labels Eleventy - Eleventy


Eleventy ist eine weitere bemerkenswerte italienische Marke und Stammgast auf der Mailänder Modewoche, wo sie ihre schicken und dennoch entspannten Kollektionen mit ultraleichten Strickwaren und zarten Stoffen zeigt. Im Video dieser Saison präsentierte der Kreativdirektor Marco Baldassari selbst die Frühjahr/Sommer 2021-Kollektion des Hauses und enthüllt Kleidung, die für die Welt nach der Quarantäne, für einen Lebensstil rund um das Zuhause, konzipiert wurde. Die Stücke waren bequem, aber immer elegant – perfekt für das Arbeiten aus der Ferne.
 
Die Stücke konnten in vier Hauptstile unterteilt werden. Der italienische Klassiker mit natürlicher Eleganz, inspiriert von Marcello Mastroianni in La Dolce Vita, mit lässigen weißen Anzügen, mit Jacken, die mit neuen Materialien wie Jersey, Hosen mit Kordelzug und Ringelgestrick neu interpretiert wurden. Eine eher urbane Ästhetik mit funktionellen Baumwollanzügen mit mehreren Taschen, ideal, um mit dem Fahrrad durch die Stadt zu rasen. Der "business at home"-Stil, mit einer Reihe von hybriden sportlich-formalen Looks, bei denen Turnschuhe und Pullover mit Bankerjacken kombiniert wurden. Und schließlich Denim mit unverzichtbaren Jeans, die in verschiedenen Waschungen erhältlich sind.

Made in Italy war auch der Ansatz von Federico Cina, der die Werte seiner Heimat Emilia-Romagna zelebrierte. Ebenso bei Gall, der die Idee aus einem anderen Blickwinkel betrachtete und einen geheimnisvollen, vage beunruhigenden Film präsentierte, in dem sich seltsame Rucksacktouristen, maskiert von Sturmhauben und Kapuzen, bei kaltem Licht durch eine Berglandschaft kämpfen. Das Video reflektiert getreu die futuristische, kriegerische Ästhetik der Marke, die 2014 in Rom von dem amerikanischen Designer Justin Gall und Chiara Nardelli, die das Unternehmen leiten, gegründet wurde.


Einer von Galls futuristischen Rucksacktouristen - Gall

 
Die Garderobe von Galls urbanen Kämpfern besteht aus Cargohosen und Windjacken im Parka-Stil mit Taschen und Reißverschlüssen, die aus technischen Hochleistungsstoffen mit innovativen Eigenschaften gefertigt sind, wie zum Beispiel Nylon, das sich den Bewegungen des Körpers anpasst, oder ein aschgrauer und zerknitterter Stoff, dessen Drucke verblassen, aber auch wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückkehren können.
 
Der italienische Designer Andrea Pompilio bot seinerseits einen Film mit einer obskuren Handlung, in dem ein Mann und eine Frau dasselbe Outfit trugen: eine geradbeinige marineblaue Hose, ein weißes Hemd und eine schwarze Herrenjacke. Die beiden Protagonisten begegnen sich in verschiedenen symbolischen Szenen, die die Empfindungen darstellen, die Menschen auf der ganzen Welt in den letzten Monaten empfunden haben.
 
Es standen auch zwei japanische Marken auf dem Programm: JieDa, das im Januar sein Debüt im Mailänder Kalender gab, und Children of the Discordance. Erstere, die 2007 von Hiroyuki Fujita gegründet wurde und vom Multibrand-Einzelhändler Kikunobu vertrieben wird, zeigte einen Film Noir, der eine ausgeprägte 80er-Jahre-Ästhetik vermittelte.
 

JieDas Beitrag mit ausgeprägter Film-Noir-Atmosphäre - JieDa


Die Zuschauer folgten einer Gruppe Bad Boys aus Tokio, die in übergroßen Anzügen durch die städtische Nacht irrten. Auch die Krawatten waren übertrieben groß und mit den gotischen Initialen des Labels versehen, ebenso wie die ausgebeulten Hemden mit breitem Kragen, während die Hosen lang und zerknittert oder kurz und weit ausgestellt getragen wurden. Eine Perlenkette blitzte auf einem schwarzen Rollkragen hervor, ebenso wie Pin-up-Girls aus den 50er Jahren, die auf Hemden oder das Futter einer Jacke gedruckt waren.
 
Hideaki Shikama, der bei Ships begann und 2005 den trendigen Multimarken-Einzelhändler Acycle in Tokios ikonischem Stadtviertel Harajuku gründete, rief 2011 mit einer Gruppe von Freunden Children of the Discordance ins Leben und führt das Label seit 2013 allein. In seinem Video kehrte er zur Street Culture zurück und verfolgte Skater in typisch ausgebeulter Streetwear bei einer nächtlichen Fahrt auf dem Bürgersteig.
 
Der Schwerpunkt lag auf Stoffen und Drucken, die der Designer selbst anfertigt und die dieser detailreichen Kollektion ihre Besonderheit verleihen, wie zum Beispiel Strick mit durchbrochenen Rauten, Patchwork-Shirts mit ethnischen Motiven oder ein großer Fisch, der auf den Rücken einer Jacke gestickt wurde.

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