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Werbung

Volles Programm beim Festival de Hyères

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 24.04.2019
Lesedauer
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Das Internationale Mode- und Fotografie-Festival von Hyères wird am Donnerstag, 25. April, eröffnet und läuft bis am Montag, 29. April. Die 34. Ausgabe des Festivals verspricht ein reichhaltiges Programm und zahlreiche Neuigkeiten, wobei heuer nicht zuletzt die Frauen im Fokus stehen. Als Ehrengast nimmt in diesem Jahr die Kreativdirektorin von Chloé, Natacha Ramsay-Levy, als Juryvorsitzende für den Modewettbewerb an der Veranstaltung teil. An ihrer Seite eine weitere Frau, die Schmuckdesignerin Charlotte Chesnais. Sie verleiht den Preis für Modeaccessoires.


In der Villa Noailles findet das viertägige Festival statt - PixelFormula


Der Juryvorsitz des Fotografie-Wettbewerbs wurde dem britischen Porträtisten Craig McDean anvertraut. Der aus Manchester stammende Künstler arbeitet in New York und ist für seine raffinierte Arbeit bekannt. Er arbeitet hauptsächlich für die Modebranche und zeichnete unter anderem für die Werbekampagnen von Jil Sander und Calvin Klein verantwortlich. Regelmäßig arbeitet der Brite auch mit Harper’s Bazaar und Vogue zusammen, wie auch mit zahlreichen Designern, darunter Gucci, Giorgio Armani, Yves Saint Laurent und Louis Vuitton. Er zeigt in der Villa Noailles 39 Drucke aus dem Ende der 90er Jahre, die er aus Werbekampagnen in Modezeitschriften und seinen Arbeiten für Jil Sander auswählte.

In jeder Kategorie treten zehn Finalisten gegeneinander an. Zu den vergangenen Gewinnern zählen unter anderem Julien Dossena, Anthony Vaccarello, Viktor & Rolf wie auch die neuen Kreativdirektoren von Nina Ricci, Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh, die im vergangenen Jahr den Hauptpreis erhielten.

Dieses Jahr ist die französische Delegation besonders gut aufgestellt. Zu erwähnen ist zunächst Lucille Thievre, die im Rennen um den Modepreis steht. Die zehn Finalisten des Modewettbewerbs stammen aus zehn verschiedenen Ländern, rund die Hälfte davon entwirft Menswear, die andere Hälfte Womenswear. Und unter den zehn Namen, die es in die letzte Auswahl des zum dritten Mal organisierten Modepreises geschafft haben, stammen drei aus Frankreich: Dorian Cayol und Quentin Barralon, Martial Charasse sowie Mathilde Le Gagneur. Die anderen Teilnehmer stammen hauptsächlich aus Europa und Asien.

Über die Partner des Festivals werden weitere Preise für Nachwuchsdesigner vergeben. Für den Prix Chloé beispielsweise mussten die Interessenten eine Silhouette entwerfen, die den Werten und der Einstellung der Marke treu bleibt. Weiter zu erwähnen sind der von Galeries Lafayette geförderte Preis und die Zusammenarbeit mit Petit Bateau. Dazu kommt erstmals der Prix Métiers d’Art von Chanel, in dessen Rahmen die beste Zusammenarbeit zwischen den zehn Finalisten und zehn "Métiers d’Art" des Modehauses prämiert wird.
 

Das vielversprechende Programm des Festival de Hyères 2019 - DR


Das viertägige Programm wartet außerdem mit zahlreichen Animationen auf. So organisiert das Maison Michel der Chanel-Gruppe beispielsweise eine kreative Werkstatt, aber auch eine Ausstellung. Eine Modistin führt die Teilnehmenden in die Technik des Strohnähens ein, wobei an einer alten Maschine Strohhüte gefertigt werden. Das Label American Vintage, das ebenfalls Mäzen der Veranstaltung ist, richtetet mit der französischen Manufaktur Whole einen Bereich zum Thema pflanzliche Farbstoffe ein. Zudem können in dem von Mercedes-Benz geplanten Bereich The Formers die Kollektionen ehemaliger Finalisten besichtigt werden.

Weiter stehen 17 Ausstellungen auf dem Programm des Festival de Hyères, drei davon sind den Juryvorsitzenden gewidmet. Das 1986 von Jean-Pierre Blanc gegründete Festival wird auch heute noch von diesem geführt, an der Seite der Präsidentin Pascale Mussard. Natacha Ramsay-Levi ergründet ihrerseits das Universum von Chloé in drei Kapiteln. In diesen werden ihre ersten Kollektionen für das Modehaus in einer immersiven Szenographie gezeigt. Es handelt sich um eine Art schwebendes Labyrinth, dessen Besuch von Projektionen umrahmt wird.

Ein weiteres Highlight ist die Fotografie-Ausstellung von Alain Noguès. Ein bislang unveröffentlichter Bericht über den Dreh des Films Elf Uhr nachts, der 1965 von Jean-Luc Godard in Hyères und auf der Insel Porquerolles gedreht wurde. Der angehende Fotograf folgte damals seiner Verlobten, die als Assistentin der Chefmonteurin für den Film arbeitete. Der heute 82-Jährige, der in der Zwischenzeit 1973 die Agentur Sygma gründete und der dem Festival beiwohnt, zeigt seine Bilder, die noch nie gezeigt oder veröffentlicht worden sind.

Im Rahmen des Festivals organisiert der Modedachverband Fédération de la Haute Couture et de la Mode mit der Unterstützung von Defi und in Zusammenarbeit mit dem Institut Français de la Mode auch die Rencontres internationales de la mode. Auf dem Programm stehen Konferenzen, Gesprächsrunden und Master Classes.


Die von Jean Bosphore entworfene Villa Noailles wird dieses Jahr mit einer Ausstellung geehrt - DR


Die Feierlichkeiten starten am Freitag, 28. April, mit einem Beitrag der Journalistin Sophie Fontanel zum Thema: "Wie spricht man über sich, ohne lächerlich zu sein?" und mit der Master Class von Natacha Ramsay-Levi.

"Die Wirtschaftsmodelle der neuen Marken" stehen im Fokus einer Konferenz am Samstag, 27. April. Mehrere Gastredner werden erwartet, darunter die Nachwuchsdesigner Rokh Hwang (Rok), Victoria Feldman und Tomas Berzins (Victoria/Tomas), Stéphanie Coudert aber auch Talentscouts wie Stefano Martinetto der Agentur Tomorrow London und David Kang von Handsome Paris, ein wichtiger koreanischer Akteur im Einzelhandel.

Ein intensives Tagesprogramm, zu dem auch die Roundtable-Diskussion "Back to craft" zählt, mit Aymeric Le Deun, dem Soziohistoriker Hugues Jacquet, Alexia Tronel der nachhaltigen Marke Atelier Bartavelle und der Kreativdirektorin von Maison Michel, Priscilla Royer, dem Designer Ludovic de Saint Sernin, der Journalistin Alice Pfeiffer, Aladdin Charni und Frédéric Hocquard, stellvertretender Bürgermeister von Paris, der für das Nachtleben und die Vielfalt der Kulturwirtschaft verantwortlich ist.

Die Master Class des Fotografen Craig McDean findet am Samstagabend statt, während am Sonntag ein Legal Workshop und eine Werkstatt für Nachwuchsdesigner organisiert werden.
 

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