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Von
AFP
Veröffentlicht am
07.04.2009
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Von Hugo Boss bis Escada - deutsche Konzerne von Krise gefährdet

Von
AFP
Veröffentlicht am
07.04.2009


Kollektion 2009 Escada
Frankfurt (Deutschland), 26. März 2009 (AFP) -Auch die deutschen Luxus-Konzerne des Prêt-à-Porter versuchen, der Krise stand zu halten. Mit einer Krise in der Geschäftsführung und einer "strategischen Umorientierung" letztes Jahr ist der Gewinn von Hugo Boss 2008 um 27% gefallen und auch die Vorstellungen für 2009 scheinen recht unklar. Der Rivale Escada, unter anderem von seinem alternden Image geschwächt, schliesst sogar einen Bankrott nicht aus.

Hinzu kommt, dass sich der Mangel an Orientierung der beiden Konzerne ausgerechnet zum Zeitpunkt der Wirtschaftskrise, die eine sinkende Nachfrage von Luxusgütern auf den wichtigsten Absatzmärkten zur Folge hat, bemerkbar macht.

"In Deutschland und Frankreich ist die Nachfrage in der Bekleidungsindustrie noch stabil, doch ist sie in Grossbritannien, in den USA, in Osteuropa sowie in Asien zurück gegangen", so Jürgen Dax, Präsident des Bündnis für Textil-Einzelhändler (BTE).



Zufolge Herrn Dax sind die osteuropäischen Absatzmärkte um 20% bis 40% gesunken, vor allen Dingen in Russland.

"Allgemein sind die Luxus-Kreationen ganz besonders betroffen, da sie weitgehend international abgesetzt werden", fügt er hinzu.

Hugo Boss erwirtschaftete 2008 so einen Verkaufsanstieg von 3%, hingegen der 6% bs 8%, auf die der Konzern gehofft hatte. Der Jahresumsatz von Escada ist 2008 um 15% gesunken.

"Fehlende Zielsetzungen sind ganz klar ein negatives Zeichen" bei Hugo Boss, so Tim Burckhardt, Analyst der Bank LBBW. Zufolge Burckhardt verzeichnet der Konzern zur Zeit eine sinkende Nachfrage von 10% bis 20%.

Doch bei Escada, der letzte Woche einen Jahresverlust von 70 Millionen Euro bekannt gegeben hat, ist die Lage noch ernster. Zudem hat der Konzern einen bedeutenden Finanzierungsbedarf von 30 Millionen Euro.

"Wenn es kein Geld mehr gibt, bedeutet es das Ende", so Finanzdirektor Markus Schürholz. Dieser Kommentar lässt einen möglichen Bankrott noch wahrscheinlicher erscheinen.

Escada hat vor allen Dingen "Schwierigkeiten, sich zu positionnieren", so M. Dax des BTE. "Vor einigen Jahren war Escada mit seinen goldenen Knöpfen noch ein Symbol für Reichtum... Dies haben einige Kunden noch in Erinnerung". Hugo Boss hatte am 2. März versprochen, "den wiedererkennbaren Charakter" seiner nächsten Kollektionen hervor zu heben.

Im Gegensatz dazu sind die Ergebnisse des deutschen Prêt-à-Porter Konzerns Gerry Weber mit einem Absatzwachstum von 12,2% im ersten Trimester seines verschobenen Finanzjahrs 2008/2009 durchaus zufriedenstellend.

"Eine Krise wirkt sich in erster Linie auf Unternehmen mit Schwierigkeiten in der Positionierung aus", so Geschäftsführer Gerhard Weber in einer Pressemitteilung.


Kollektion 2009 Hugo Boss

Die Schwierigkeiten von Hugo Boss und Escada sind ebenfalls strukturellen Ursprungs: Hugo Boss musste z.B. seinem Grossaktionär, dem Investment-Fonds Permira, beträchtliche Dividenden ausschütten.

Bruno Sälzer, geschätzter Geschäftsführer von Hugo Boss, hatte dem Konzern daraufhin gekündigt, was eine mehrmonatige Stilllegung der Geschäftsführung zur Folge hatte und sich auf die langfristige Strategie auswirkte.

M. Sälzer hatte letzten Juli die Geschäftsführung des Konkurrenten Escada, der sich für bedeutende Restrukturierungs-Massnahmen entschieden hatte, übernommen. "Doch der Wiederaufschwung erweist sich für wesentlich schwieriger als vorgesehen", stellt Jürgen Dax fest.


Stephanie Bender (Quelle: Etienne Balmer)

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