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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.09.2021
Lesedauer
5 Minuten
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Von Paris bis Mailand: Mode aus Afrika im Rampenlicht

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.09.2021

Schauen, Konferenzen, Gesprächsrunden … Verschiedene Verbände wurden auf den Plan gerufen, um die Mode aus Afrika zu fördern. Diese hat in den vergangenen Jahren mehr und mehr Aufmerksamkeit erregt, mit jungen Designern, die eine immer stärkere Laufsteg-Präsenz markieren. Nun tritt die afrikanische Mode aus dem Schatten und wird auch vom breiten Publikum wahrgenommen. Die großen Modehäuser und Fashion Weeks interessieren sich für das kreative Talent aus Afrika, wie das intensive Programm der jüngsten Saison zeigt, sei es in Paris oder in Mailand.


In Paris wird am Freitag die erste große Show für Mode aus Afrika organisiert - Africafashionup.com

 
Der Marathon beginnt am Freitag in der Stadt des Lichts mit einem Event, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Es handelt sich um "die erste große Pariser Veranstaltung, die sich der zeitgenössischen afrikanischen Mode und Haute Couture widmet", wie Africa Fashion Up auf seiner Website erklärt. Africa Fashion Up ist der Modearm der Begegnungs- und Austauschplattform Share Africa, die vom französisch-ivorischen Model Valérie Ka und dem Unternehmer Arnaud Ventura zur Förderung der Nachwuchstalente und Unternehmer aus Afrika gegründet wurde.

Ziel von Africa Fashion Up ist es, "die pulsierende afrikanische Mode, im Spannungsbogen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Kulturerbe und internationaler Öffnung" anzuerkennen und zu fördern. Zu diesem Zweck wurde ein Wettbewerb gestaltet, dessen Hauptgewinner/-in am 17. September gekürt wird. Die Veranstaltung findet im Hôtel Salomon de Rothschild statt, mitten im 3. Arrondissement der Stadt. Zunächst enthüllen die fünf Finalisten ihre Kollektionen, es sind dies Zac Koné (Elfenbeinküste), Guy Fabrice Sullivan (Elfenbeinküste), Natasha Jaume & Carina Louw (Südafrika), Souleymane & Laure Tarot (Senegal) und Emmanuel Okoro (Nigeria).

Die Veranstaltung bildet den krönenden Abschluss des zweitägigen Programms, in dessen Rahmen die fünf Designer mit wichtigen Persönlichkeiten und Institutionen der Mode in Paris auf Tuchfühlung gehen. Balenciaga begleitet die Teilnehmenden als Partner des Events sechs Monate lang mit einem Tutoring-Programm. Sie werden auch im Atelier des Kameruner Designers Imane Ayissi empfangen, der im vergangenen Jahr im offiziellen Programm der Haute-Couture-Woche in Paris aufgenommen wurde. Weiter ist ein Treffen mit Sophie Erika, Leiterin Business and Collection Planning von Kenzo Mode, geplant.

Schließlich kommen die Gewinner auch in den Genuss einer Ausbildung der Managementschule HEC Paris. Die Jury, die den Hauptgewinner auswählt, besteht aus fünf anerkannten afrikanischen Designern: Imane Ayissi (Kamerun), Karim Tassi (Marokko), Martial Tapolo (Kamerun), Eric Raisina (Madagaskar) und Soraya Da Piedade (Angola).
 
Am 18. September findet um 17.45 Uhr ebenfalls in Paris am Institut national d’histoire de l’art eine Konferenz statt, die sich der Geschichte und Ästhetik der afrikanischen "Sapeurs" widmet. Die Konferenz wird vom Historiker Manuel Charpy geführt, der sich auf materielle und visuelle Kultur spezialisiert hat und dem Phänomen in Europa und im Kongo im 19.-21. Jahrhundert nachging. Die Veranstaltung ist Teil der 38. Europäischen Tage des Denkmals.
 

Ein Look des italienisch-nigerianischen Labels Joy Meribe, das sein Debüt auf den Mailänder Laufstegen gibt - showroom.afrofashion.org


In der darauffolgenden Woche werden in Mailand die Scheinwerfer auf die zeitgenössische afrikanische Mode gerichtet. Den Auftakt macht am 22. September um 10 Uhr eine kollektive Modenschau, die im digitalen Format ausgestrahlt wird. Unter dem Titel "We are made in Italy – Black lives matter in Italian Fashion”, enthüllen fünf begabte Nachwuchsdesignerinnen, die sich in Italien niedergelassen haben, ihr Werk.

Das Projekt wurde vor einem Jahr von der italienisch-kamerunischen Designerin Michelle Francine Ngomno ins Leben gerufen und stützt sich auf die Afro Fashion Association, die Ngomno 2015 mit der Ghanaerin Ruth Akutu Maccarthy gründete. Die Show wird von den Designern Stella Jean und Edward Buchanan gesponsert und von der Camera Nazionale della Moda (CNMI) unterstützt.

Am selben Tag findet auch die Show von Joy Ijeoma Meribe mit Vor-Ort-Publikum statt. Die Designerin aus Nigeria gründete ihre farbenfrohe, elegante und zeitgenössische Modemarke im Jahr 2017 in Parma. Nach ihrer Teilnahme an der Kollektivveranstaltung "We are made in Italy – Black lives matter in Italian Fashion" im vergangenen Jahr, gibt sie in diesem Jahr ihr Laufsteg-Debüt. Auch andere afrikanische Marken nehmen am offiziellen Programm der Mailänder Modewoche teil, so die nigerianischen Label Logos Space Programme und Maxivive sowie Maison Alvine Demanou der gleichnamigen kamerunischen Designerin, die sich in Venedig niedergelassen hat. Sie enthüllen ihre Kollektionen am Montag, 27. September digital.

Außerdem launcht die italienische Modekammer in dieser Saison in Zusammenarbeit mit der italienischen Botschaft in Pretoria und der florentinischen Schule Polimoda das Projekt "Fashion Bridges - I Ponti della Moda". Vier Nachwuchsdesigner, die an der südafrikanischen Modewoche teilgenommen haben (Jacques Bam, Fikile Zamagcino Sokhulu, Sipho Mbuto und Michael Peter Reid) erhalten so die Möglichkeit, mit vier ehemaligen Studierenden der Polimoda (Domenico Orefice, Ilaria Bellomo, Julian Cerro und Alessia Dovero) eine Capsule Collection zu entwerfen, die zunächst in Mailand und später an der Fashion Week in Johannesburg gezeigt wird.

Parallel zur Damenmodewoche findet in der lombardischen Hauptstadt vom 23. bis 26. September die 6. Ausgabe der Afro Fashion Week Milano statt, die von der Afro Fashion Association organisiert wird. Die Veranstaltung umfasst Konferenzen und Präsentationen, die sich in dieser Saison dem Thema Recycling und Second-Hand-Kleidung in Afrika widmen. Es werden auch mehrere digitale Präsentationen und rund zehn Live-Schauen vorbereitet.
 

Die afrikanische Modewoche in Mailand findet bereits zum 6. Mal statt - Afro Fashion Association


Sechs Designer, die in Italien, Burkina Faso, Burundi, Kenia, Marokko, der Elfenbeinküste und in Vietnam tätig sind, defilieren am Samstag, 25. September, während fünf weitere aus Kamerun ihre Entwürfe am Sonntag, 26. September im Rahmen des neuen Projektes "Fab Five Bridge Builders International" enthüllen. Das Projekt stellt die Kreativität von sogenannten BIPOC (Black and Indigenous People of Color) in den Vordergrund. Zur Unterstützung dieser Initiative entwarf Virgil Abloh mit seiner Marke Off-White ein besonderes T-Shirt. Der Erlös aus dem Verkauf, der über die Plattform showroom.afrofashion.org abgewickelt wird, kommt der Afro Fashion Association zu.

An der Paris Fashion Week, die nach ihrer italienischen Schwesterveranstaltung organisiert wird, steht der nigerianische Designer Kenneth Ize im Zentrum der Aufmerksamkeit, mit einer Live-Show am Montag, 27. September um 17.30 Uhr.

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