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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.01.2020
Lesedauer
4 Minuten
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Von Valentino bis Undercover überbieten sich die Marken in Paris mit spektakulären Schauen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.01.2020

"The show must go on": Diesem Motto scheinen sich die Hauptakteure der Paris Fashion Week verschrieben zu haben. Am zweiten Tag der Männermodeschauen haben mehrere Designer ihre Kollektionen besonders in Szene gesetzt und daraus wahrhaft spektakuläre Schauen gemacht. Nach einer atemberaubenden Stepp-Einlage bei Off-White am Mittwochmorgen verzauberte Valentino sein Publikum mit einer kräftigen und zugleich zarten Performance der britischen Sängerin FKA Twigs. Undercover folgte mit einer Kollektion, die inmitten einer Tanzshow enthüllt wurde.

FKA Twigs am Defilee des italienischen Modehauses - Valentino


Als am späten Nachmittag die ersten Tropfen über Paris niedergingen, verzückte Valentino die lebhafte und frenetische Modesphären mit einer poetischen Showeinlage. Das in Dunkel getauchte Publikum kam in den Genuss eines Konzerts der britischen Sängerin und Songwriterin FKA Twigs, mit bürgerlichem Namen Tahliah Debrett Barnett, für die auf dem Laufsteg eigens eine kleine Bühne eingerichtet worden war.

Die in ein langes, kristallbesetztes Spitzenkleid gekleidete Sängerin wurde von einer Pianistin und einer Violoncellistin begleitet und verzauberte das Publikum mit ihrer einzigartigen Stimme und einem fast mystischen Song, während die ersten Models den Laufsteg betraten. Die Musik passte hervorragend Pierpaolo Picciolis Kollektion für die Herbst-/Wintersaison 2020/2021. Die Formalwear zeigte sich sanfter als zuvor und verfügte darüber hinaus über einen romantischen Touch.

Die wunderbar geschnittenen Mäntel, Hemden und Anzüge wurden von riesigen Blumen in Schwarz-Weiß oder bunten Farben geziert. Die Inspiration für die aufgenähten Dekors stammte von den Arbeiten der Fotografen Inez & Vinoodh. Eine langstielige rote Rose in XL-Ausführung dekorierte so die Seite eines Mantels oder einer Caban-Jacke, wie auch den Rücken einer Jacke. Die Blume hielt aber auch Einzug auf den locker von den Schultern hängenden Mini-Taschen. Rosafarbene Nelken und gelbe Glockenblumen auf Militärjacken rundeten den Blumenstrauß ab.

Valentino verschrieb sich auch einem weiteren Thema, und zwar den knappen Slogans der französischen Künstlerin Mélanie Matranga, darunter "Need", "Bad Lover", "Good Lover" und "You". Sie wurden aufgeschnappt, in Übergröße und manchmal auch verformt wiedergegeben, so dass sie in schwarzen Großbuchstaben auf Strick-Teilen und weißen Blazern prangten. Gesichtet wurden sie auch in weißen Lettern auf schwarzem Hintergrund, Ton in Ton in Schwarz oder in unerwarteten Ausführungen wie mit paillettenbesetzten oder mit Fransen bestückten Buchstaben.

 

Ein Look der Herbst-/Winterkollektion 2020/2021 - Valentino

 
"Ich wollte der männlichen Identität eine neue Sensibilität verleihen, mit einem Mix aus romantischem Flair und traditioneller Schneiderei. Ich versuche, die Codes der Männermode zu verändern, indem ich ihre Schlüsselelemente aufgreife und sie in einem neuen Kontext wieder einfüge", erklärte der Designer, der in dieser Saison mit Onitsuka Tiger mehrere Sneaker-Modelle herausbrachte.

Pierpaolo Piccioli betonte diesen Ansatz durch seine Arbeit an der Struktur der Kleidung. So öffnete er Jacken und Mäntel durch lange Schlitze unter den Armen. "Das sind drastische Eingriffe, um die Steifheit der Anzüge zu lockern. Im selben Sinne habe ich auch Hemden im Rücken aufgeschnitten, um ihnen mehr Beweglichkeit zu verleihen", erklärte der Designer.

Undercover wartete mit einem anderen Dekor und einer weiteren spektakulären Show auf. Nach der düsteren und minimalistischen Kollektion im vergangenen Juni schien der japanische Designer Jun Takahashi ein großes Vorhaben zu planen, zu dem er am Mittwoch Presse, Einkäufer und Celebrities in den Konzertsaal Cirque d’Hiver einlud. Das darauffolgende Tanzspektakel bewegte sich zwischen einem shakespeareschen Drama und einem Kurosawa-Film. Insgesamt war die Kollektion stark von der japanischen Kultur geprägt.

Aus der in einen Magma-Nebel getauchten kreisrunden Bühne erschien nach und nach eine Form, die seltsame Bewegungen in den Nebel zeichnete und sich in eine Art Gorgone verwandelte, die einen vorbeigehenden Mann bedrohte. Der unglückliche Held wurde nach mehreren kurzen Szenen schließlich zum Ende der Show von einem auf ihn herabprasselnden Pfeilregen erfasst.

 

Undercover, Herbst/Winter 2020/ 2021 - PixelFormula


Zwischen den Mini-Choreographien fand die eigentliche Show statt, in der nach und nach Hut oder Baskenmützen tragende Entdecker in Karo-Jacken und gestreiften Pullovern mit unter den Knien zusammengezurrten Zuaven-Hosen, mit Kletterseilen behängte Bergwanderer mit Stofftaschen, Wollmützen und mehreren Stoffschichten (Mantel, Daunenjacke, Jacke, Weste, Tunika usw.)., Straßenbau-Fanatiker in Reflexstreifen-Outfits, und eine Art Samurai, deren Kleidungsstücke an den Armen und auf den Schultern mit gefütterten Stoffstreifen gestärkt wurden, zu sehen waren.

Der japanische Designer schickte in dieser Show auch zahlreiche Damenoutfits über den Laufsteg. Im März 2018 hatte er den Schlussstrich unter seinen Damenschauen gezogen, zuvor war er seit 2002 Teil des französischen Damenmodekalenders. Ab Juni 2018 richtete er sich deshalb auf die Menswear-Schauen aus.
 
Unter den Zuschauern fiel insbesondere Pierpaolo Piccioli auf, der Jun Takahashi grüßen wollte, nachdem er in der vergangenen Saison eine Kooperation mit Valentino umgesetzt hatte.

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