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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
05.06.2018
Lesedauer
3 Minuten
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Wachstum des globalen Wearables-Marktes verlangsamt sich dramatisch

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
05.06.2018

Nach Angaben der International Data Corporation (IDC) stieg der weltweite Umsatz mit vernetzter Bekleidung und Accessoires im ersten Quartal 2018 um 1,2 % – ein enttäuschendes Tempo gegenüber 18 % im Vorjahr. Der Grund? Die Nachfrage der Verbraucher nach noch intelligenteren Geräten und Produktvielfalt.

Smartwatches und -Armbänder machen im ersten Quartal 2018 noch 95 % des gesamten Wearable-Accessoire-Umsatzes aus - Instagram: @fitbit

 
Diese Verlangsamung wurde durch den Rückgang von 9,2 % bei den wichtigsten Artikeln in diesem Segment im Laufe des Quartals noch verstärkt – während die teuersten Produkte in dieser Kategorie im gleichen Zeitraum um 28,4 % wuchsen, was darauf hindeutet, dass die Verbraucher zunehmend an den überlegenen Fähigkeiten von Produkten mit der fortschrittlichsten Technologie interessiert sind.
 
Auch wenn im ersten Quartal 2018 noch 95 % des Gesamtumsatzes auf Smartwatches und -Armbänder entfallen, verzeichnen andere Produkte ein rasantes Wachstum. So stieg der Absatz von vernetzter Bekleidung und Accessoires mit Sensoren im Vergleich zum ersten Quartal 2017 um 58,6 %. Die überwiegende Mehrheit dieser Produkte sind Schuhe, aber spezialisierte Unternehmen bieten zunehmend Kleidung mit dieser Technologie an, einschließlich T-Shirts und Shorts, mit Funktionen, die auf Fitness und Sport ausgerichtet sind.

Die gesundheitsbezogenen Fähigkeiten sind nach wie vor das Herzstück vieler vernetzter Kleidungsstücke und Accessoires, und der technologische Fortschritt ermöglicht es Unternehmen, ihre Produkte immer personalisierter und präziser zu gestalten.
 
"Das Hinzufügen von Sensoren, jahrelange Datengrundlage und verbesserte Algorithmen ermöglichen es großen Industrieunternehmen wie Fitbit und Apple, Krankheiten und andere Gesundheitsprobleme zu erkennen", sagte Jitesh Ubrani, Analyst für IDC Mobile Device Tracker, in einer Pressemitteilung. "Gleichzeitig verfügte etwa ein Drittel aller in diesem Quartal verkauften Wearables über eine Mobilfunkverbindung [Wifi, Anmerkung der Redaktion], so dass neue Anwendungsfälle entstehen konnten."
 
Auch wenn Fitness weiterhin den Wearables-Sektor dominiert, wird bereits eine ganze Reihe weiterer Anwendungen geprüft. "Während Gesundheit und Fitness der wichtigste Mehrwert dieser Geräte bleibt, zeigen sich bei näherer Betrachtung auch alternative Funktionen: Produkte, die mit auditiven Technologien ausgestattet sind und Coaching, Audiomodifikation und Sprachübersetzung bieten oder Geräte, die am Handgelenk getragen werden und sich auf die persönliche Sicherheit konzentrieren – zum Beispiel Smartwatches für Kinder", erklärt Ramon T. Llamas, Forschungsleiter des Wearable-Teams bei IDC.
 
Seit dem letzten IDC-Bericht im März gab es keine wesentlichen Veränderungen hinsichtlich der wichtigsten Akteure der Branche. Der multinationale Konzern Apple Inc. hat seine führende Position im ersten Quartal 2018 behauptet und verfügt nun über einen Marktanteil von 16,1 % gegenüber 14,3 % im Vorjahr.

Der Umsatz des Unternehmens mit dem Apfel stieg im Laufe des Quartals um 13,5 %, was zum großen Teil auf die Einführung seiner Geräte mit mobiler Konnektivität in neue Märkte zurückzuführen ist.
 
Das chinesische Unterhaltungselektronik-Unternehmen Xiaomi Inc., das im vierten Quartal 2017 den dritten Platz belegt hatte, erreichte diesmal mit einem Absatzanteil von 14,8 % den zweiten Platz. Nichtsdestotrotz haben dessen Produkte den niedrigsten durchschnittlichen Verkaufspreis unter den ersten fünf in der Rangliste und das Unternehmen erreichte während des Berichtszeitraums nur 1,8 % des Marktwertes.
 
Das in San Francisco ansässige und auf Gesundheit spezialisierte Fitbit fiel auf den dritten Platz zurück, was angesichts des Marktanteils, der gegenüber dem Vorjahr um 28,1 % auf 8,7 % zurückging, mehr als respektabel ist. Neue Produkte, die das Unternehmen im Laufe des Quartals eingeführt hat – darunter die Versa Connected Watch und seine Online-Frauengesundheitsplattform – kamen gut an und Fitbit verhandelt weiterhin Partnerschaften mit Regierungsbehörden und Gesundheitsorganisationen, um sich im Laufe der Zeit als spezialisierte Gesundheitsmarke zu etablieren.
 
Das chinesische Huawei (5,2 % Marktanteil) und der amerikanische Garmin (5 %) komplettieren das Ranking auf den Plätzen vier und fünf.

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