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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
09.05.2018
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2 Minuten
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Währungsschwankungen und Kanal-Mix beeinflussen 2018 das Ergebnis von Ferragamo

Von
Reuters API
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
09.05.2018

Der Luxuskonzern Salvatore Ferragamo gab am Montag bekannt, er erwartete, dass die Ergebnisse für 2018 durch Währungsschwankungen und einen ungünstigen Vertriebskanal-Mix negativ beeinflusst werden, nachdem er die Ergebnisse des ersten Quartals veröffentlicht hatte.

Salvatore Ferragamo - Herbst/Winter 2018 - Womenswear - Mailand - © PixelFormula


Das in Florenz ansässige Unternehmen, das unter anderem wegen einer Bereinigung der Lagerbestände mit sinkenden Umsätzen und Rentabilität kämpft, hat im Dezember eine Gewinnwarnung herausgegeben.

In einer Erklärung heißt es, dass die aktuelle Währungsentwicklung und der anhaltend ungünstige Vertriebskanal-Mix sich in diesem Jahr negativ auf Umsatz, Margen und Ergebnisse auswirken würden.

Während die Umsätze auf vergleichbarer Fläche in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,3 Prozent zulegten, ging der Umsatz im Einzelhandel zu aktuellen Wechselkursen im gleichen Zeitraum um 3,6 Prozent zurück.

Der Großhandel stieg um 2,6 Prozent.

Die Gruppe teilte mit, sie werde "weiterhin in ein fokussiertes Programm zum Relaunch der Marke und zur Optimierung der Prozesse investieren" und habe noch viel zu tun, damit der Turnaround gelingt, so der Vorsitzende.

"Wir müssen arbeiten, wir haben noch viel zu tun", sagte der Vorstandsvorsitzende Ferruccio Ferragamo am Montag.

Der Schuhmacher trennte sich im März von Geschäftsführer Eraldo Poletto, ein Jahr nachdem er einen ehrgeizigen Plan vorgestellt hatte, der darauf abzielte, den Stil der Produkte zu überarbeiten und die Attraktivität für eine jüngere Kundschaft zu erhöhen.

Ferragamo sagte, die Gruppe werde die unter Poletto begonnene Strategie fortsetzen, aber "alles, was sehr kostspielig ist", vorerst einstellen.

Im vergangenen Monat ernannte das familiengeführte Unternehmen eine Führungskraft von Gucci – Micaela Le Divelec – zur Generaldirektorin der Gruppe und vertagte die Wahl eines neuen CEO.

Ferragamo bekräftigte erneut seine Hoffnung, dass der neue CEO innerhalb des Unternehmens gefunden werde.

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