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Übersetzt von
Melanie Muller
Veröffentlicht am
03.07.2017
Lesedauer
2 Minuten
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Warum der Nike-Amazon-Deal den Sportgeschäften schaden könnte

Von
Reuters
Übersetzt von
Melanie Muller
Veröffentlicht am
03.07.2017

Nikes Pilotprogramm, spezielle Produkte auf Amazon und Instagram zu verkaufen, ist ein Zeichen dafür, dass der Sportartikelhersteller seine Beziehungen zu Onlinehändlern vertiefen möchtel. Doch es könnte gleichzeitig auch die Verkaufszahlen von Sporteinzelhändlern wie z.B. Foot Locker Inc beeinträchtigen.



nike



Die Kooperation mit Amazon soll Nike im Kampf gegen den Online-Verkauf von Plagiaten durch nichtlizensierte Verkäufer helfen und dem Unternehmen bessere Kontrolle über seinen Vertrieb geben. Nach Bekanntgabe der geschäftlichen Vereinbarung, stieg der Aktienwert des Sportartikelherstellers auf den höchsten Stand seit über drei Monaten.
 
Damit bestätigte das Unternehmen einen Bericht vom 21. Juni von Goldman Sachs, nach dem Nike seine Produkte dem weltweit größten Online-Händler angeboten hätte. Als Folge fielen die Aktien der Sportartikel-Einzelhändler: Foot Locker Inc um fast 2 Prozent, Hibbett Sports Inc um 6,8 Prozent und Big 5 Sporting Goods Inc um 5,3 Prozent.

„Sie sind momentan alle am kämpfen“, sagt Judge Graham, der Chief Marketing Officer beim Marktforschungsunternehmen Ansira. „Die Entscheidung von Nike über Amazon zu verkaufen, macht alle sehr nervös“, fügt er hinzu. Sportgeschäfte, die sich auf Nike für einen erheblichen Teil ihres Großhandelseinkommens verlassen, würden es finanziell durchaus spüren, falls Nikes Partnerschaft mit Amazon über das aktuelle Pilotprogramm hinaus expandiert.
 
Der Sportartikelmarkt ist bereits in großen Schwierigkeiten, mehrere Einzelhändler wie z.B. Sports Authority, haben bereits Insolvenz angemeldet, und Nikes Abkommen könnte bestehende Einzelhändler zwingen weitere Filialen zu schließen, sagen Analytiker.
 
Nike, deren Produkte bereits auf Amazon durch Drittanbieter und nichtlizenzierte Händler verkauft werden, könnte zusätzliche 300 bis 500 Millionen US-Dollar Umsatz durch ihre Zusammenarbeit mit Amazon machen, so Goldman Sachs. Dennoch macht Nike zwei Drittel seines Umsatzes über den Großhandel und wird sich hüten zu schnell direkt über Amazon zu verkaufen, meint dagegen John Zolidis, Analyst bei Quo Vadis Capital Inc.
 
Analysten gehen davon aus, dass Nike keine Premium Produkte über Amazon verkaufen wird und natürlich weiterhin exklusive Deals mit seinen Einzelhandelspartnern eingehen wird.
 
 

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