Weltweiter Jeansmarkt dürfte bis 2023 EUR 53 Milliarden schwer sein

Ein neuer Bericht geht davon aus, dass der weltweite Jeansmarkt im Jahr 2023 EUR 53 Milliarden schwer sein wird. Insbesondere in Entwicklungsmärkten wird ein besonders ausgeprägtes Wachstum erwartet.

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​Laut einem Bericht des Apparel Sourcing Portals Just-style entspricht dieses Wachstum einem Absatz von über 2 Milliarden Paar Jeans. Das Portal geht davon aus, dass die Branche in den kommenden fünf Jahren im Einzelhandel um 4,9 Prozent zulegen wird, ausgehend von ihrem heutigen Marktwert von USD 57,30 Milliarden (EUR 50,27 Mrd.).

Die USA dürften den Schätzungen von Just-style nach ihre Position als weltweit größter Absatzmarkt verteidigen können, an zweiter Stelle folgt China. Bemerkenswert ist, dass knapp die Hälfte der chinesischen Produktion auf dem Binnenmarkt verkauft werden soll, was im Vergleich zur Erhebung von vor fünf Jahren ein deutliches Wachstum darstellt. Weiter rechnet das Portal damit, dass rund 22 Prozent der in China hergestellten Jeans abseits der üblichen Einzelhandelsmärkte gehandelt und "gegen Güter oder Dienstleistungen und nicht Bargeld" eingetauscht werden.

Trotz der Entwicklung der Marktkolosse USA und China ortete Just-style das schnellste Wachstum in anderen Regionen. Die Daten deuten darauf hin, dass Südamerika mit einem Wachstum von 12,1 Prozent die Nase vorne hat, während die "übrige Welt (alle Regionen mit Ausnahme von Amerika, Europa, der Türkei, Asien und Südamerika)" im selben Zeitraum wertmäßig um 19,7 Prozent zulegen dürfte.

In einer Pressemitteilung erklärten die Studienherausgeber dass der weltweite Jeansmarkt von einer einzigartigen Konstellation profitiere, als eine Kategorie, die modische Trends übersteige. Kunden können so jeden beliebigen Denim-Style kaufen, ohne "der Mode hinterherzuhinken".

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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