Who’s Next – Première Classe: 16 Prozent weniger Besucher

Das komplexe Umfeld zu Beginn des neuen Jahres veranlasste die Veranstalter der Prêt-à-porter-Messe Who’s Next – Première Classe dazu, sich nach den Terroranschlägen im Vorjahr und der noch immer morosen Konjunktur in der Modebranche auf eine schwierige Ausgabe einzustellen. Die Besucherzahlen haben diese Befürchtungen nun bestätigt. Doch betrachtet man nicht nur die Gesamteintritte, so geben andere Zeichen Grund zur Hoffnung.


An der Fame in Halle 4 – WSN Développement – Antoine Motard. - WSN Développement - Antoine Motard.
WSN Développement verzeichnete an den vier Messetagen vom 22. bis am 25. Februar insgesamt 48 684 Eintritte. Das sind 16 Prozent weniger als an der Januarausgabe 2015. Aufgeschlüsselt ergibt sich für Frankreich, das zwei Drittel der Gesamtbesucher stellt, ein Minus von 12 Prozent. Das Interesse aus dem Ausland sank um 22 Prozent.

Bei genauerer Betrachtung der VIP-Besucher (Großkunden und renommierte Concept Stores) so gibt sich die Who’s Next – Première Classe zufrieden: Die Zahlen seien laut Veranstalter positiv. Sie sprechen von einer „Premiumisierung“ der ausländischen Besucher.
 
Doch von Ausstellerseite wurden die Besucherzahlen vielfach kritisiert. Ein Aussteller sprach gar vom „Verfall“ einer Messe, die „nicht zu neuem Aufschwung findet“. Wenn auch nicht alle Teilnehmer so streng urteilten so wird für den kommenden Herbst doch fast einstimmig eine Verbesserung erwartet.

Copyright © 2018 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.

Mode - Prêt-à-PorterLuxus - Prêt-à-PorterMessen
NEWSLETTER ABONNIEREN