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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
06.09.2021
Lesedauer
6 Minuten
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Who's Next gelingt überzeugendes Comeback

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
06.09.2021

Präsentationen der wichtigsten Stücke der Frühjahr-Sommer-Kollektionen 2022, Anproben und Gespräche über die Anzahl der bestellten Stücke – seit Freitag und noch bis zum heutigen Montagabend herrscht auf dem Messegelände an der Porte de Versailles so viel Betrieb wie seit über anderthalb Jahren nicht mehr. Die Messe Who's Next feierte ihre physische Rückkehr in Paris und präsentierte in zwei Hallen das Angebot von rund 700 Marken. Dies war das erste physische Ereignis dieser Größenordnung für die Modebranche, weshalb die Atmosphäre und die Veranstaltung von vielen in der Branche und darüber hinaus genauestens unter die Lupe genommen wurden.


Der Eingang zu Who's Next - MD pour FNW



In der Tat fragten sich viele Beobachter nach Monaten der Digitalisierung, der Reisebeschränkungen und der veränderten Geschäftspraktiken, ob eine Rückkehr zu geschäftlichen Treffen noch sinnvoll sei. Zwar konnten im Rahmens des Events die Messen Impact (die sich dem nachhaltigen Angebot widmet), Bijhorca (die sich dem Schmuck verschrieben hat und seit Anfang des Jahres vom Veranstalter WSN Developpement ausgerichtet wird) und Traffic (die Servicelösungen für Modeunternehmen anbietet), sowie Exposed und Riviera (Wäsche- und Bademode) versammelt werden, dennoch musste die Veranstaltung auf einige internationale Aussteller verzichten und hatte Mühe, einige der wichtigsten Akteure des Sektors zu überzeugen. Trotz der 250 Neuzugänge war die Zahl der ausgestellten Marken deutlich geringer als bei den Vor-Covid-Ausgaben.

Doch trotz dieses reduzierten Formats stieß die Ausgabe auf großes Interesse. Ein Beweis dafür: Während der Sektor in den letzten Jahren nicht mehr unbedingt im Mittelpunkt des politischen Interesses stand, schlenderte Alain Griset, Minister für Kleinstunternehmen und KMU, am Eröffnungstag durch die Gänge und sprach mit den Unternehmern.

"Es ist eine große Freude, wieder an physischen Veranstaltungen teilnehmen zu können. Vor einem Jahr war ich schon einmal hier [zur Messe Première Classe in den Tuilerien, Anm. d. Red.] und niemand konnte sich vorstellen, dass im Herbst ein solches Treffen stattfinden könnte. Vor einem Jahr war ich besorgt. Heute sind wir in einer Situation, in der Unternehmer über Projekte und die Zukunft sprechen."

Pierre-François Le Louet, Präsident der Fédération Française du Prêt-à-Porter Féminin, lobte während der Präsentationskonferenz der Messe die anwesenden Marken: "Ich möchte den Marken danken, die sich entschieden haben, auszustellen, um ihre Kunden zu treffen. Dies ist ein starkes Signal an den Markt", sagte er.


Die Messe zog zahlreiche Käufer an, die ihr Angebot aktualisieren wollten - FNW



Nach drei Tagen scheint diese Ausgabe von Who's Next die Relevanz des Angebots unter Beweis gestellt zu haben. Erster positiver Punkt: Die Messe zog internationale Besucher an. "Die Einkäufer der wichtigsten Exportländer sind leider nicht anwesend, aber am Freitag haben wir Besucher aus Spanien, Griechenland, Italien und Belgien empfangen", so Sandrine Amadoux, Leiterin der Abteilung Image, Marketing und Kommunikation der Marke Grace & Mila, die in Halle 6 vertreten ist.
 
 "Wir waren angenehm überrascht, dass wir eine große Anzahl internationaler Besucher hatten. Der Anteil ausländischer Besucher lag bei 18 % und am Freitag bei 27 %", erklärt Fréderic Maus, Geschäftsführer von WSN Développement, dem Veranstalter. Insgesamt habe die Besucherzahl um 20 % niedriger gelegen als bei der letzten Ausgabe im September 2019. "Aber wir haben 30 % weniger Aussteller. Dies gibt den anwesenden Marken mehr Möglichkeiten, mit diesen Besuchern in Kontakt zu treten."
 
Auch wenn einige bedauerten, dass die Messe im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie bescheidener ausfiel, entsprach dieses Verhältnis den Erwartungen vieler Aussteller.
 

Die Messe Impact rückt nachhaltige Kollektionen in den Mittelpunkt - FNW



"Diese Veranstaltung war eine Gelegenheit, den Markt zu analysieren und herauszufinden, welche Maßnahmen die Akteure ergriffen haben, nachdem sie monatelang auf sich allein gestellt waren und nicht reisen konnten", erklärt Kostas Papadopoulos, Leiter der griechischen Marke Access Fashion. "Bei dieser Ausgabe fehlen unsere internationalen Kunden, die wir sonst auf der Who's Next antreffen. Deshalb haben wir uns für einen kleineren Stand entschieden. Andererseits sind die Franzosen da, und wir haben viele neue Interessenten. Die Digitalisierung hat es uns ermöglicht, mit Kunden zu arbeiten, die uns in der Vergangenheit kennengelernt haben, aber die Rückkehr zu den Messen ist wichtig, um neue Kunden zu treffen und ihnen unsere Qualität zu präsentieren."
 
Ganz ohne Schwierigkeiten verlief das Comeback der Veranstaltung jedoch nicht. Die Warteschlangen am Eingang, insbesondere im Zusammenhang mit der Kontrolle der Gesundheitspässe, aber vor allem das Fehlen einer Klimaanlage in der Halle 5, in der die Marken der Fashion Scène sowie die Accessoires- und Beauty-Marken ausstellten, sorgten am ersten Tag für Unzufriedenheit unter den Ausstellern.

Für die Spezialisten für Kaschmirpullover und Oberbekleidung gestaltete sich die Anprobe ihrer Produkte bei den sengenden Temperaturen schwierig. An den folgenden Tagen, als die Anlage noch nicht repariert war, verhüllten die Organisationsteams die großen Fenster der Halle, um die Temperaturen zu senken. Trotz dieses Rückschlags waren die meisten Aussteller mit den Besucherzahlen zufrieden. Sie berichteten von einem guten Freitag, einem trotz des ruhigen Vormittags ordentlichen Samstag und einer guten Aktivität am Sonntag. Vor allem an vielen Ständen motivierten die Unterschriften von Neukunden die anwesenden Verkaufsteams.

"Wir haben uns unter den Marken gegenseitig angerufen und uns gesagt, dass wir, auch wenn einige fehlen, geschlossen an der Messe teilnehmen müssen, um zu zeigen, dass wir da sind", erklärt Olivier Cris, Geschäftsführer der Pariser Kaschmirmarke Notshy, die bereits an einem Vormittag neue Multi-Brand-Kunden in der Region, vor allem in Lille, Tours und La Roche sur Yon, gewonnen hat.
 
Ob in Halle 5 oder Halle 6, auch der Sonntag war produktiv, mit Karma Koma auf Fashion Scene oder 1083 und Olly Lingerie auf der Impact. "Es gibt viel Verkehr, auch wenn es weniger ist als erwartet. Am Sonntag gab es viel mehr Käufer", sagte Ying Wang, Geschäftsführerin von Ekyog.
 
Dasselbe gilt für Les Tropéziennes, die mit einem Stand in Halle 6 vertreten waren. "Wir kamen mit geringen Erwartungen und es war eine großartige Messe für uns. Wir haben Schuhe und Konfektionskleidung an einem Stand vereint, an dem wir uns in puncto Design und Sichtbarkeit sehr angestrengt haben. Und es hat sich gelohnt", erklärt Lionel Gamondes, der den Großhandel für die Marke koordiniert, die in Frankreich rund 1.500 Schuhgeschäfte zählt. "Wir wollten auch die Prêt-à-porter-kollektion vorstellen, die wir vor vier Saisons eingeführt haben. Und das hat am Freitag gut funktioniert. Der Samstag war ruhig, aber der Sonntag war sehr gut für uns, mit 16 neuen Kunden allein an diesem Tag."
 

An vielen Ständen gaben die Käufer Bestellungen auf - FNW



"Wir haben wirklich gezögert, an der Messe teilzunehmen, da wir nicht wussten, ob Kunden kommen würden. Wir kamen als historischer Aussteller", erklärt Sarah Koulla, Managerin der Damenmodemarke Orféo. "Aber wir haben Kunden aus ganz Frankreich und sogar aus den französischen Überseegebieten angetroffen. Es war eine gute Messe, sowohl was die Kontakte als auch was die Verkäufe angeht. Auch wenn wir noch weit von dem Niveau von vor drei oder vier Jahren entfernt sind."
 
"Für uns war diese Ausgabe die beste Möglichkeit, diejenigen zu überzeugen, die nicht zu dieser Ausgabe gekommen sind. Einige hatten keine Stände und kamen, um zu schauen. Und viele von ihnen sagten uns, dass sie die nächste Ausgabe nicht verpassen würden. Was gut funktioniert hat und unsere Vorstellung von einer 'Konzept-Inszenierung' der Messe bestätigt, ist die Tatsache, dass es in bestimmten Bereichen gemischte Sektoren gibt. Accessoires neben Konfektionsmarken zu haben, deren Universen miteinander korrespondieren, war sehr wichtig. Auch der Bereich Impact, der für uns ein gemeinsames Projekt war, ist gewachsen und hat seinen Platz gefunden. Und dann ist da noch das Thema Omnichannel. Als Verbraucher erleben wir das alle schon seit Jahren. Aber jetzt wird es auch im B2B-Bereich Realität, und unsere CMPX-Plattform wird es uns ermöglichen, einen Gang höher zu schalten. Der offizielle Start erfolgt am 15. November, aber wir haben bereits 250 Mode-, Fußball- und Sportmarken, die sich angeschlossen haben und mit der Integration ihrer Kataloge beginnen. Das gibt uns Zeit auf der Messe und anschließend die Möglichkeit, die Vorteile des digitalen Tools zu nutzen".

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