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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
28.01.2020
Lesedauer
5 Minuten
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Who's Next schließt mit 4,6 Prozent weniger Besuchern und zieht Bilanz

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
28.01.2020

Wie hätten die im Januar in Paris organisierten Messen ausgesehen, wenn die französische Hauptstadt nicht unter den seit Wochen anhaltenden Streiks gelitten hätte? Darüber lässt sich nur spekulieren. Die Bilanz der vom 17. bis 20. Januar in Paris organisierten Messe wurde jedoch eindeutig von den ungünstigen Rahmenbedingungen geprägt. Angesichts dieser Bedingungen war es für die Marken schwierig, eine einheitliche Bewertung abzugeben. Einige Teilnehmer waren angenehm überrascht, da sie sich auf eine viel ruhigere Ausgabe eingestellt hatten, andere wiederum erklärten sich angesichts des erneuten Besucherrückgangs enttäuscht.


Der Desigual-Stand in der Halle 6 der Who’s Next - Yannick Roudier


Denn wie bereits im Januar 2019 verbuchte die Veranstaltung erneut einen Rückgang bei den Besucherzahlen. Insgesamt wurden an den 4 Veranstaltungstagen 42.565 Eintritte verzeichnet, das sind 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Angesichts der bei den benachbarten Events im Ausstellungsgelände Porte de Versailles erzielten Werte schnitt die Who’s Next jedoch gar nicht so schlecht ab: Die Salon International de la Lingerie verwies auf einen Rückgang um "5 bis 6 Prozent" und Bijohrca meldete 10 Prozent weniger Besucher.

Die drei Veranstalter hatten jedoch vorgesorgt und einen Shuttle-Service eingerichtet, durch den laut Who’s Next 2000 Personen von den Bahnhöfen und Flughäfen an die Messe befördert werden konnten.

Schwieriger Samstag



Am Samstag fanden in Paris mehrere Protestkundgebungen statt, die sich auf die Messe auswirkten, so die Veranstalter. Am Freitag und Sonntag verzeichnete die Messe dementsprechend mehr Besucher. Doch insgesamt habe der Anteil Einkäufer unter den Besuchern im Vergleich zum Vorjahr um 0,77 Prozent zugenommen. Dies lässt sicherlich den Eindruck zahlreicher Marken erklären, dass sie zwar eine ruhige Ausgabe hinter sich haben, diese aber dennoch erfolgreich ausfiel. Dies trifft besonders auf die Halle 4 zu, in der die Fame mit den Damenkollektionen untergekommen ist. Es handelt sich um den am besten besuchten Bereich der Messe.

"Ich denke, alle haben eine Verlangsamung bemerkt … Doch der Freitag und der Sonntag waren sehr positive Tage mit neuen Kunden, neuen Agenten und wertvollen Begegnungen für den europäischen und asiatischen Markt", resümiert Patrick Zenou, Geschäftsführer der Marke La Petite Française. Eine Kollegin an der Fame bestätigt den Eindruck: "Allem Anschein zum Trotz eine gute Messe …".
 
Der Besucher-Mix war für viele Aussteller ebenfalls interessant, besonders bei den internationalen Kunden. Der größte Rückgang war bei der französischen Delegation zu beklagen, da sich die einheimischen Händler durch die Transportstreiks am ehesten abschrecken ließen. Viele davon planen üblicherweise einen Blitzbesuch in Paris ein, um an der Messe teilzunehmen. Der Anteil ausländischer Besucher stieg somit an dieser Ausgabe auf 35 Prozent an.

Nach Ländern aufgeschlüsselt stammte die größte ausländische Delegation aus Italien, noch vor Spanien, Belgien und Japan. Darauf folgten zwei Länder, die ihre Präsenz ausbauen konnten: Großbritannien und Deutschland.

Die Halle der Fame blieb von den Auswirkungen der Streiks weitgehend verschont, die anderen Hallen wurden etwas mehr in Mitleidenschaft gezogen. In der Halle 5 waren die Aussteller einerseits zufrieden mit der Verdichtung und Zusammenlegung des Accessoires-Angebots, doch bedauerten sie die räumliche Entfernung zu den anderen Hallen.


Das Format Impact an der Who’s Next im Januar 2020 - Quentin Chevrier


Zwischen der Fame und der Accessoires-Halle lag die Halle 6, in der sowohl Mode-Anbieter als auch das umweltfreundliche Format Impact untergekommen sind. Die Impact fand zum zweiten Mal an der Porte der Versailles statt, doch das Konzept schien für die Besucher komplex. Durch die Öffnung des Bereichs, der für die gute Einbindung in die Who’s Next erforderlich war, scheint die Impact an Spezifizität und Sichtbarkeit eingebüßt zu haben. Die Vielfältigkeit und die Anordnung des Prêt-à-Porter-Angebots in der Nebenhalle der Fame hat die Käufer möglicherweise zusätzlich verwirrt, so dass die Anzahl Besucher in diesem Bereich als unzureichend empfunden wurde. Ein Beispiel: Die Marke Ekyog, die Teil des Formats Impact war, bezeichnete die zweite Ausgabe dieses Formats als "weniger dynamisch als die erste" und ihr Standort sei "für die Kunden unklar – abseits des Prêt-à-Porter, neben den Schuhen".

"Wir hatten natürlich unsere Befürchtungen vor der Messe. Während der Vorbereitungen gab es schweißtreibende Momente, eine Flut an Anfragen, viele hatten Fragen zu ihrem Standort", so Frédéric Maus. "Doch schließlich waren wir angenehm überrascht. Natürlich war nicht alles perfekt", gesteht der Messechef ein. "Ja, die Halle 6 war vielleicht etwas weniger klar und der Samstagmorgen war ruhig, aber es gab auch gute Tage und für uns bestätigt dies angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen das Bedürfnis für ein solches physisches Event".

Mit Blick auf die Zukunft erklärte er: "Was wichtig ist, ist auch die Anziehungskraft der Who’s Next, mit der Impact, die noch gestärkt werden muss, aber auch mit dem Format Traffic, das ab September dazustößt und ebenfalls zur Dynamik beitragen wird. Auch ist die hochwertige Beziehung zu den Ausstellern und Besuchern wichtig", so Frédéric Maus.

Für die kommende Septemberausgabe hat der Messechef bereits neue Pläne: Die Einbindung des vor vier Jahren von der Fédération Française du Prêt-à-porter Féminin geschaffenen Konzepts Traffic, das sich der Suche nach innovativen Lösungen für Modeunternehmen widmet, aber auch die neue Dimension für das Format Impact. An der Januar-Ausgabe kündeten die Veranstalter zudem an, dass das Konzept, das in einem Monat auch an der Première Classe eingeführt wird, im April an der Foire de Paris einen weiteren Ableger einrichtet. So können die Marken im Kontakt zur Öffentlichkeit gebunden werden, in der Hoffnung, im September auf dem Messegelände Porte de Versailles ein höheres Aufgebot vereinen zu können.

Der Veranstalter WSN setzt somit auf Eigendynamik in einer Branche, die vermehrt unter zu starkem Wandel leidet. Diese Dynamik wurde nun durch die Transportstreiks im Januar 2020 von außen gedämpft. Doch "Rom wurde nicht an einem Tag erbaut", erinnert der Veranstalter. Und wenn von der Januarausgabe 2020 zwei Stichwörter zurückbleiben sollen, dann diese: Ausdauer und Arbeit. Die nächste Ausgabe findet vom 4. bis 7. September an der Porte de Versailles in Paris statt.
 

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