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Fabeau
Veröffentlicht am
17.09.2013
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Wieder Warten in Bangladesch

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
17.09.2013



Nach der Katastrophe in Rana Plaza liegt die Fabrik noch immer in Schutt
Mit dem Ziel der Entschädigung der Opfer, die die Katastrophen in den zwei Textilfabriken in Bangladesch forderten, hatte die International Labour Organisation (ILO) am 11. und 12. September 2013 ein Treffen mit den betroffenen Textilunternehmen veranschlagt. Bei der ohnehin einen Monat später als geplant stattfindenden Zusammenkunft sollten Lösungen und Entschädigungszahlungen für die Betroffenen des Brandes bei Tazreen Fashion mit etwa 112 Toten und die Opfer der eingestürzten Fabrik in Rana Plaza mit 1.243 Toten und tausenden Verletzten erarbeitet werden.
Zur Debatte für Rana Plaza waren nur die neun Hersteller, u.a. Bon Marché, Kik, Primark, erschienen. Eigentlich waren 29 Unternehmen geladen; darunter Adler, Benetton, C&A, Inditex, Mango, NKD, und der weltgrößte Einzelhändler Walmart. Bis jetzt habe nur ein Unternehmen, namentlich der Bekleidungsdiscounter Primark, Entschädigungen gezahlt, so Monika Kemperle von IndustriALL Global Union. Primark hatte zusätzlich drei Monatsgehälter Nothilfe versprochen. Doch damit ist der Discounter allein auf weiter Flur.
Zu den Verhandlungen für Tazreen waren lediglich Karl Rieker und der Branchenriese C&A erschienen. Letzterer stellte eine eigene Entschädigungsinitiative vor und zeigte sich bereit, an weiteren Lösungen mitzuarbeiten. Rieker signalisierte ebenfalls Zahlungsbereitschaft. Leer blieben die Sitze, die für Delta Apparel, Dickies, Disney, El Corte Inglés und Edinburgh Woolen Mill vorgesehen waren. Weiterhin fehlten Kik, Li & Fung, Piazza Italian, Sean John, Sears, Teddy Smith und zum wiederholten Male Walmart.
Kemperle zeigte sich schockiert von der Nonchalance, mit welcher die Nöte der Betroffenen hingenommen würden, und warf den nicht teilnehmenden Unternehmen Unwahrheit und leere Versprechungen vor. Schließlich handele es sich bei den Entschädigungen um Summen, die nur einem Bruchteil des Unternehmensumsatzes entsprächen.
Kleiner Hoffnungsschimmer: Die Anwesenden erklärten sich zu einem erneuten Treffen zur Besprechung weiterer Schritte innerhalb der nächsten zwei Wochen bereit. Außerdem wollen sie sich an einem Fonds zur Unterstützung der Opfer beteiligen. Dazu wurde ein Koordinationskomitee gegründet, das gemeinsam mit den verantwortlichen Markenanbietern, Händlern, Gewerkschaften und Organisationen Verhandlungen mit der Regierung in Bangladesch und den Arbeitgebern vor Ort führen soll. Primark zeigte sich durch die Bereitstellung seiner Bankeninfrastruktur als Ausgangsbasis für die Zahlungen erneut als kooperativ. Weiterhin hat auch die Clean Clothes Campaign angekündigt, stärkeren Druck auf Unternehmen ausüben zu wollen, die sich den Verhandlungen enthalten hatten.
So wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis eine endgültige Lösung gefunden wird. Dies ist angesichts der akuten Lage für die Betroffenen besonders dramatisch.

Foto: medico international/ über flickr

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