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Veröffentlicht am
12.04.2017
Lesedauer
2 Minuten
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Wöhrl legt Insolvenzplan bei Gericht vor

Veröffentlicht am
12.04.2017

Im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung hat der Vorstand der Rudolf Wöhrl AG Nürnberg, mit Zustimmung des Sachwalters Rechtsanwalt Volker Böhm beim Amtsgericht Nürnberg den Insolvenzplan eingereicht.

Rudolf Wöhrl AG legt Insolvenzplan bei Gericht vor. - Foto: Wöhrl

 
Der Insolvenzplan definiert die noch auszuführenden Verfahrensschritte für den Verkauf der operativen Geschäftsaktivitäten an den Investor Christian Greiner und die zügige Liquidation der Altgesellschaft. Vorgesehen ist, dass die Gläubiger am 26. April 2017 in einer gerichtlich festzusetzenden Gläubigerversammlung über den Insolvenzplan abstimmen. Der rechtliche Übergang der Geschäftsaktivitäten auf den Investor ist unverändert zum 30. April/1.Mai 2017 vorgesehen.
 
Der Insolvenzplan sieht eine Abschlagszahlung an alle Insolvenzgläubiger, einschließlich der Gläubiger der von der Gesellschaft begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von 7,5 Prozent ihrer Forderungen zum 30. Juni 2017 vor. Die Schlussverteilung erfolgt nach Abschluss aller Verfahrensschritte.

Der Bundesfinanzhof hatte unlängst den "Sanierungserlass" des Bundesfinanzministeriums gekippt. Danach waren bisher sogenannte Sanierungsgewinne, etwa der Verzicht von Gläubigern auf einen Teil ihrer Forderung, für den Käufer des Unternehmens steuerfrei. Der Bundesfinanzhof sah darin aber einen Verstoß gegen den Grundsatz, dass Ministerien Steuern nicht ohne Gesetz regeln dürfen.
 
Die Gläubigerversammlung hatte sich bereits Ende Januar darauf verständigt, die Modehauskette in der Hand der Familie Wöhrl zu belassen. Mit Christian Greiner soll künftig der Sohn des Unternehmers Hans Rudolf Wöhrl die Geschicke des Unternehmens lenken. Einer entsprechenden Investorenvereinbarung hatten seinerzeit neben Anleihebesitzern auch Banken und Lieferanten zugestimmt.

Das Wöhrl-Rettungspaket, das Christian Greiner ausgehandelt hatte, muss nach dem Finanzhof-Urteil überdacht werden. - Foto: Ludwig Beck

 
Zur Sanierung der Modehauskette hatte der Insolvenzvorstand damit begonnen, unter anderem 4 der 34 Filialen zu schließen. Davon waren 146 der rund 2.000 Mitarbeiter betroffen.
 
Der Textilunternehmer Christian Greiner ist in Nürnberg kein Unbekannter. Der Enkel des Firmengründers war von 2001 und 2004 als Geschäftsführer aktiv bei Wöhrl. Er zeichnete verantwortlich für das junge Konzept U1, das mit junger Mode und Aktionen den Kundenkreis von Wöhrl damals erfolgreich erweiterte.
 

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