Womenswear: Rekordbeteiligung in Mailand

In Mailand kündigt sich nach den Schauen in New York und London eine Fashion Week der Superlative an. Die Milano Moda Donna rechnet vom 24.-29. Februar in Mailand mit der Präsentation von 182 Womenswear-Kollektionen der kommenden Herbst-/Wintersaison 2016/2017.

„Eine solch rege Beteiligung haben wir seit 2009 nicht mehr erreicht“, erklärte der Präsident der italienischen Modekammer (CNMI), Carlo Capasa.


Ein Blick hinter die Kulissen bei Dolce & Gabbana – © PixelFormula - © PixelFormula

Die 182 Kollektionen werden an den 73 offiziellen Schauen und 99 Präsentationen dieser Ausgabe gezeigt. Weiter finden parallel dazu verschiedene Shows wie Dolce & Gabbana am 28. Februar, Kristina Ti und Maryling statt. Dazu kommen zahlreiche Parallel-Events wie Feiern, Geschäftseröffnungen, Ausstellungen und weitere Sonderveranstaltungen. Im September 2015 standen 170 Kollektionen auf dem Programm.

Erstmals in der Geschichte der Mailänder Modewoche wird diese in Anwesenheit eines italienischen Premiers eröffnet: dem Regierungschef Matteo Renzi. Renzi ist einer der wenigen italienischen Politiker, die sich aktiv für die Modeindustrie in Italien einsetzt.


Die Mailänder Modewoche wartet mit einem umfangreichen Programm auf. – Imaxtree für CNMI

Die Eröffnungsveranstaltung kommt erstmals dem russischen Designer Grinko zu. Auch die Schau von Diesel Black Gold, dem hochwertigen Diesel-Label unter der Leitung von Andreas Melbostad, dürfte auf Interesse stoßen. Am 26. Februar präsentiert das Label seine Damenkollektion zum ersten Mal in Mailand, nachdem es sich in den vergangenen Jahren für eine Premiere in New York entschieden hatte.

Weiter zu erwähnen sind die Debüts der japanischen Nachwuchs-Designer Atsushi Nakashima am 26. Februar (im Rahmen des DHL Exported-Wettbewerbs) und Mitsuru Nishizaki (Ujoh), der zu den Finalisten der Who is on Next? in Dubai zählte.


Ein Modell von Piccione.Picccione aus der Sommerkollektion2016 – Piccionepiccione.com - Piccionepiccione.com

Auch zwei italienische Designer sind zum ersten Mal mit Damenkollektionen zu sehen: Lucio Vanotti, der im Januar mit seiner Männerkollektion ein sehr erfolgreiches Debüt in Mailand hinlegte und das Label Piccione.Piccione, dessen Kollektionen in den vergangenen Jahren zwar in Mailand zu sehen waren, jedoch nicht als Teil des offiziellen Kalenders.

Erwähnenswert ist auch die Rückkehr von Ports 1961 auf die Mailänder Laufstege und die Wiederaufnahme von Antonio Marras’s Label I’m Isola Marras im offiziellen Schauenkalender. Der britische Designer John Richmond verlässt Mailand und überlässt seinen Platz dem Label seines ehemaligen Produzenten, „Richmond“. Auch Fatima Val verschwindet aus dem Kalender. Massimo Rebecchi und Andrea Incontri sind nicht mehr auf den Laufstegen, sondern im Rahmen der Präsentationen zu sehen.
 

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