Woolmark Prize 2017/18: Zwei deutsche Designer unter den Teilnehmern

Höhere Preisgelder: Der renommierte australische Woolmark Prize wird in dieser Saison erstmals um einen Innovation Award erweitert. Dieser soll den besonders kreativen wie innovativen Umgang mit Garnen und Materialien auszeichnen. Der mit 100.000 Australischen Dollar (ca. 68.725 Euro) dotierte Preis kann im Rahmen des Finales im Juli von einem der am Ende zwölf globalen Finalisten gewonnen werden. Außerdem wurden die Preisgelder für die potentiellen Gewinner Menswear/Wommenswear jeweils auf 200.000 Australische Dollar (ca. 137.500 Euro) angehoben.  

Nimmt mit ihrem Label 22/4 in der Menswear-Kategorie teil:Designerin Stephanie Hahn. - WOOLMARK PRIZE

Für den Woolmark Prize 2017/18 sind 65 Nachwuchsdesigner aus Europa, den USA, Indien/Pakistan, China und Ozeanien nominiert. Aus Deutschland haben es Vladimir Karaleev und Stephanie Hahn mit ihrem Label 22/4 in das Aufgebot geschafft. Karaleev tritt dabei mit seinem gleichnamigen Label in der Womenswear-Kategorie gegen ein halbes Dutzend weiterer Kandidaten aus Europa an. Hahns Menswear-Label 22/4 hat es in der entsprechenden Kategorie mit sieben europäischen Konkurrenten zu tun. 

Nimmt in der Womenswear-Kategorie teil: Designer Vladimir Karaleev. - WOOLMARK PRIZE

Stuart McCullough, Geschäftsführer der Woolmark Company, hat die honorigen Modifikationen, vor allem mit Blick auf die Preisgelder, mit einem zunehmenden Druck auf die jungen Designer erklärt, weshalb er "einen stärkeren Fokus auf Talent und die Partner", legen wolle.  "Genau vor diesem Hintergrund haben wir den Innovation Award ins Leben gerufen, der nicht nur den Wettbewerbsgedanken spannender, sondern es für unsere Handelspartner attraktiver macht, globales Renommee zu erlangen und so am Ende schließlich den Marktanteil von Wolle weltweit zu erhöhen."

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