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Zalando setzt auf "Connected Retail"

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today 30.10.2018
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​Die Digitalisierung ermöglicht es dem stationären Handel, mit der E-Commerce-Plattform Zalando zu kooperieren. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 600 Filialen mit Zalando verknüpft sein.

Zalando


Seit den Anfängen von Zalando als Online-Händler vor 10 Jahren, hat sich das Berliner E-Commerce-Unternehmen zu einer Plattform entwickelt, die alle Bereiche der Modebranche und Gruppen miteinander vernetzt und sich verstärkt dem Connected Retail widmet. "Diese relevanten Gruppen können Marken und Einzelhändler, Influencer und Kreative, Hersteller und private Labels umfassen. Heute erreichen wir einen neuen Meilenstein: Bis Ende des Jahres werden mehr als 600 Ladengeschäfte an die Zalando-Plattform angeschlossen sein," erklärt Dr. Carsten Keller, Zalando VP Direct-to-Consumer.

Die Verbindung von On- und Offline-Kanälen habe für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile: "Für den Kunden, den Filialleiter und für Zalando. Wir werden das Modell daher stetig erweitern. In den kommenden Monaten wird es viele weitere Partner geben", sagt Keller. "Connected Retail ist für die Internationalisierung 2019 bereit, wobei auch die Niederlande zu den Zielmärkten gehören."

Aber was genau beinhaltet Connected Retail? Zalando-Partner können Bestellungen von Zalando-Kunden selbst entgegennehmen und die Waren direkt aus ihren Ladengeschäften versenden. Eine Software ermöglicht die schnelle Bearbeitung eingegangener Bestellungen. Besonders praktisch ist das System auch für Lieferungen am selben Tag.

"Die Offline-Filialen unserer Partner sind oft näher am Kunden als ein Zentrallager", erklärt Keller. "Auf diese Weise schaffen wir gemeinsam mit dem stationären Handel ein neues Kundenerlebnis, unabhängig davon, ob sie in Berlin oder Neckarsulm leben."

Es zeichnet sich bereits heute ab, dass die Verbindung zwischen Online- und Offline-Handel in Zukunft wahrscheinlich zunehmen wird. Die Customer Journey ist längst über verschiedene Kanäle und Touchpoints verteilt: Information und Inspiration können mobil sein (über Social Media, Markenshops oder Plattformen), Beratungs- und Kaufentscheidungen können im Store und wieder über einen Online-Kanal erfolgen. Diese neue Welt bietet viele Möglichkeiten für den Kunden und für die Anbieter.

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