Zuhair Murad ernennt Ex-Jil Sander-CEO zum Chef von Ready-to-Wear und Accessoires

Um die Geschäfts- und Organisationsstruktur seines Modehauses zu stärken, hat das libanesische Haute Couture-Label Zuhair Murad den Ex-Jil Sander-CEO Alessandro Cremonesi zum Chef von Ready-to-Wear und Accessoires gemacht. Der erfahrener Manager wechselt nach acht Jahren bei Jil Sander zu Zuhair Murad.



Alessandro Cremonesi - Photo: LinkedIn

"Zuhair ist ein unglaublicher Designer. Ein Thema, was mich wirklich überrascht hat, sind seine über vier Millionen Fans auf Instagram. Er ist in Bezug auf die Sozialen Medien vor allem wegen seiner Haute Couture so relevant. Wenn sie die Daten analysieren, sind seine meisten Fans im Alter zwischen 25 und 35 Jahren. Es gibt also viele potenzielle Kunden da draußen – weltweit. Es ist keineswegs nur eine im Mittleren Osten relevante Marke", betont Cremonesi.
 
Geboren 1971 in Baalbek, Libanon, eröffnete Zuhair Murad 1997 sein erstes Atelier und debütierte im Jahr 2001 auf der Pariser Haute Couture-Modewoche. Vier Jahre später begann er mit seiner ersten Ready-to-Wear-Kollektion und im Jahr 2007 eröffnete er sein Pariser Haus, das ‚Maison de Couture’, auf der Rue François 1er, im Zentrum des "Triangle d’Or". Bekannt für seinen glamourösen Stil, hat Murad Stars wie Marisa Tomei, Ornella Muti, Céline Dion und Kate Mara eingekleidet.
 
„Ich wurde gebeten die Organisation zu unterstützen und Ready-to-Wear von Haute Couture und der Brautkleidung zu trennen", sagt Cremonesi, der im Mai dem Unternehmen beigetreten ist. „Wir strukturieren die Produktions- und Lieferkette neu. Die Anforderungen von Ready-to-Wear sind komplett anders als Couture“, fügt er hinzu. Cremonesi soll dafür einen Senior Merchandiser von dem Label Alexander McQueen und ein Commercial Director vom italienischen Modehaus Bottega Veneta eingestellt haben.
 
Cremonesi hat außerdem eine Zweigstelle in Lugano eröffnet, mit einem Handels- und Logistikbüro. Er sagt, es sei das Ziel, "ganz neue Dimensionen für Zuhairs Ready-to-Wear-Kollektion zu schaffen. Die Sinnlichkeit von Haute Couture soll erhalten bleiben, aber alle Anforderungen des Alltags einer modernen Frau müssen mit einbezogen werden."
 
Als nächstes ist ein Flagship-Store in Paris geplant – und der neue CEO hat bereits zwei Standorte im Blick. Derzeit hat der Couturier einen großen Store in Beirut, einen Verkaufsbereich im Harrods und ein Franchise-Geschäft in Kuwait, sowie ungefähr 70 Großhandelskunden.
 
Nächstes großes Ziel ist eine Ready-to-Wear Show im März in Paris, mit einer Taschen- und Accessoires-Kollektion.

 

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