Zweistelliges Wachstum für den japanischen Onlinehandel

Folgende Faktoren dürften im Zeitraum 2017/2022 zum Wachstum des japanischen Onlinehandels beitragen: Höhere Pro-Kopf-Ausgaben im Onlineshopping, stärkeres Interesse an mobilen Einkaufslösungen, wie auch kürzere Lieferzeiten, steigende Beliebtheit von Einkaufsangeboten in den sozialen Medien und Ausbau des Produktsortiments. Zu diesem Schluss kam ein Bericht des Hamburger Marktforschungsunternehmens yStats.


Photo: Archive

Während die Umsatzentwicklung im Einzelhandel in den vergangenen fünf Jahren grundsätzlich unverändert blieb, wuchs der B2C-Onlinehandel weiter zweistellig. Hauptgründe für das Wachstum seien einerseits die attraktiven Produktpreise, aber auch die Unkompliziertheit des Online-Shoppings.

Das weitere E-Commerce-Wachstum bis 2021 soll im mittleren bis hohen einstelligen Bereich liegen, wobei sich der Onlinehandel auch in Zukunft schneller entwickelt als der Einzelhandel insgesamt.

Für rund die Hälfte der Japaner, die online einkaufen, liegt der Anteil online getätigter Einkäufe im Vergleich zu den Gesamtausgaben bei weniger als 10 Prozent. Ein Drittel der Befragten geht davon aus, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren zunehmen wird, wie yStats in einem Begleitbericht zur Studie erklärte.

Japan verfügt über den zweitgrößten Onlinehandelsmarkt in Asien, weltweit steht das Land an vierter Stelle. Knapp die Hälfte aller Internet-Nutzer über 6 Jahren und ca. zwei Drittel der 20- bis 39-Jährigen kaufen Güter und Dienstleistungen online, wie der Bericht ermittelte.

Im Bereich mobiles Einkaufen hat das Land noch Aufholbedarf. Das dürfte sich in den kommenden Jahren jedoch schnell ändern, da der Internetzugang in Japan fast ebenso häufig über Smartphones erfolgt, als über PCs, so yStats.

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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