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Veröffentlicht am
08.09.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Zweiter Berlin Fashion Summit und die Chancen von Kreislaufwirtschaft

Veröffentlicht am
08.09.2021

Am Dienstag, dem 07. September, startete die zweite Ausgabe des 202030 - Der Berlin Fashion Summit. Die dreitägige digitale Konferenz, die sich mit Nachhaltigkeit in der Modebranche auseinandersetzt, eröffnete mit zahlreichen Talks, Interviews und Panel-Diskussionen zum Thema "Zirkuläre Systeme".

Zum zweiten Mal findet der 202030 – The Berlin Fashion Summit statt - 202030 – The Berlin Fashion Summit


Der 202030 - Der Berlin Fashion Summit will eine Plattform bieten, auf der Kreative und Branchenvertreter zu konstruktiv-kritischen Debatten über die Zukunft der Mode zusammenkommen. Der erste Gipfeltag schaffte dies und gab neue Impulse zum Thema Kreislaufwirtschaft in der Mode.
 
Magdalena Schaffrin und Max Gilgenmann vom Studio MM04 eröffneten den Summit. Anschließend sprach Prof. Dr. Sebastian Sierra-Barra von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in seiner Keynote über "Fashion and the anthropocene".

Ein Höhepunkt des ersten Tages war sicherlich das Interview mit der Pionierin für nachhaltige Mode, Prof. Kate Fletcher vom Centre for Sustainable Fashion, London. Fletcher betonte, dass die Menschen begännen, die enormen Möglichkeiten zu erkennen, die sich ergeben, wenn sie anfangen zu erforschen, was die Erde brauche und welchen Beitrag Mode dazu liefern könne. Langfristig sei eine Kreislaufwirtschaft nicht genug.
 
"Wenn wir uns nur auf eine vorübergehende Lösung wie die Kreislaufwirtschaft verlassen, riskieren wir, uns nicht wirklich mit den grundlegenden Herausforderungen auseinanderzusetzen", appelliert Fletcher.
 
In der ersten Podiumsdiskussion debattierten Matthias Fuchs von OceanSafe, Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben von der TU Berlin, Lavinia Muth von Armedangels und Daniel Magunje von Lablaco darüber, welche positive Auswirkungen zirkuläre Modesysteme haben können.

Lavinia Muth forderte dabei, über den Gedanken von nachhaltiger Mode als universelle Lösung hinauszugehen: "Wir haben erkannt, dass Nachhaltigkeit nicht mehr ausreicht und dass wir über regenerative und intelligente Produktionssysteme nachdenken müssen", so Muth.
 
Nach einer kurzen Pause gab Matthias Horx vom Zukunftsinstitut Horx dem Publikum einen Ausblick auf die Zukunft: "Gutes Design im weiteren Sinne, nicht nur das Oberflächendesign, würde überall auf der Welt funktionieren. Denn das Ausmaß der Konnektivität, des Dialogs zwischen Mensch und Natur ist universell", sagte Horx.
 
Darüber hinaus beinhaltet diese Ausgabe des Gipfels das neue Format der "Collaboration Talks", bei denen Fachleute erfolgreich an kreislauforientierten Modesystemen zusammenarbeiteten und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse austauschten. 

Harald Cavalli-Björkman von Renewcell ging gemeinsam mit Steven Bethell von Bank & Vogue, Beyond Retro der Frage nach, wie man neue Wertschöpfungsketten aufbauen könne.
 
Den zweiten Collaboration Talk zum Thema "Closed loop pilot" bestritten Mario Malzacher von Circular.fashion, Lavinia Muth von Armedangels, Lisa Franke von Otto, Thomas Ahlmann von Fairwertung. Moderiert wurde die Runde von Max Gilgenmann.
 
Der erste Tag endete mit einer Panel-Diskussion zu der Frage: "Kann die Mode eine Triebkraft für Wandel sein?" Mit dabei waren Amber Jae Slooten von The Fabricant, Daniel Pinto von WeSustain, Responsible Fashion Collective, Ina Budde von Circular.fashion sowie Lauren Boucher von Redress.

Eine Idee, wie sich die Modeindustrie als Ganzes ändern könnte, gab Amber Jae Slooten:
 
"Die Modeindustrie könne viel mehr erreichen, wenn die Marken sich gegenseitig nicht nur als Konkurrentinnen und Konkurrenten sehen würden und mehr mit open source und Dezentralisierung arbeiten. Außerdem muss Zirkularität ein profitables Wirtschaftsmodell werden. Wenn Marken dann ihr Wissen und ihre Erfahrung zu diesem Thema gegenseitig teilen, kann man Großes erreichen und die ganze Industrie verändern".


 

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