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Veröffentlicht am
30.11.2017
Lesedauer
2 Minuten
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Atelier Gardeur: 66 Stellen werden gestrichen

Veröffentlicht am
30.11.2017

Der Hosenspezialist Gardeur ist seit Anfang Oktober insolvent. Jetzt müssen in der Zentrale in Mönchengladbach 66 Mitarbeiter gehen und der Insolvenzverwalter hofft weiter auf einen Investor.

Prominente Unterstützer für Gardeur: Jan Josef Liefers und seine Frau, die Schauspielerin Anna Loos. - Atelier Gardeur

 
Die Gardeur Gruppe hatte am 5. Oktober 2017 die Eröffnung von Insolvenzverfahren über das Vermögen von vier seiner Gesellschaften eingereicht: der Gardeur GmbH, der Gardeur Service GmbH, der Gardeur Beteiligungs GmbH und der CDS Club Du Sport Bekleidung GmbH. Dann der Lichtblick: Ein Massekredit sicherte die Mitarbeitergehälter von September bis Ende November 2017 und auch die Produktion des Unternehmens konnte wieder zum Laufen gebracht werden. Zudem war von 16 interessierten Investoren Anfang November die Rede, die die langfristige Liquidität und damit die Zukunft des Unternehmens sichern sollten.
 
Von den Investoren ist allerdings gerade keine Rede mehr, sondern von einer "nachhaltigen Restrukturierung", die jetzt ein Stellenabbau erforderlich macht. Das hatte Biner Bähr von White & Case, vorläufiger Insolvenzverwalter der Gardeur Gruppe, schon vor einigen Wochen gesagt. Unklar war damals eine genaue Anzahl der betroffenen Stellen.

Jetzt haben Betriebsrat, vorläufiger Insolvenzverwalter und die Geschäftsführung alle Positionen im Unternehmen "geprüft und diskutiert", um trotz Stellenabbau Fachwissen zu bewahren und einen regulären Altersdurchschnitt zu erhalten. 

Unter dem Strich sollen 66 Stellen am Hauptsitz wegfallen – das sind 23 Prozent der Belegschaft. 59 Mitarbeiter davon sollen die Möglichkeit erhalten haben in eine Transfergesellschaft zu wechseln. "Sie erhalten dann über einen Zeitraum von max. vier Monaten 75 Prozent ihres Nettolohns. Die von der Transfergesellschaft gezahlten Löhne werden zum großen Teil durch Mittel der Arbeitsagentur finanziert", erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Zudem solle ein "erheblicher" Beitrag aus der Insolvenzmasse kommen, um den Wechsel für die "Arbeitnehmer attraktiv zu machen".  

Die Gewerkschaften sehen die Situation kritischer. "Dass man wirtschaftliche Schwierigkeiten so lange vor sich her schiebt, bis man zahlungsunfähig ist, ist vor allem für die langjährigen Mitarbeiter, die zum großen Teil jetzt auf der Straße stehen, sehr ernüchternd", sagt Frank Taufenbach, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Mönchengladbach, zu "RP-Online.de".
 
Im Gegensatz dazu werden Investoren das verschlankte Unternehmen vermutlich "attraktiver" finden – und ein neuer Investor wird dringend gesucht. So war das ursprüngliche Ziel, dass Insolvenzverwalter Bähr bis Ende November einen Finanzinvestor oder ein Unternehmen aus der Branche präsentiert, das die Zukunft des Herstellers sichert. Ende November ist laut Kalender erreicht, nur ein neuer Investor wird bisher vom Hosenspezialisten noch nicht genannt. Offenbar dauern die Verhandlungen noch weiter an – und die Uhr tickt.

Die Gardeur Gruppe hat rund 1.600 Mitarbeiter. 1.250 davon arbeiten in den nicht von der Insolvenz betroffenen Fabriken in Tunesien.

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